Das Blue Gene ist ein Entwicklungsprojekt zur Konzeption und zum Aufbau einer High-End-Computertechnologie. Fünf Blaue Gen-Projekte sind in der Entwicklungsphase, darunter Blue Gene/L, Blue Gene/P und Blue Gene/Q (siehe Advanced Simulations and Computing Program). Die erste geplante architektonische Lösung war Blue Gene/L. Für den Betrieb von Blue Gene/L. Für ein Gesamtsystem mit einer Höchstleistung von 360 TFLOPS wurden insgesamt 64. 536 Knoten spezifiziert und 2004/2005 fertiggestellt. Die nachfolgenden Anlagen sollen bis zu 1000 TFLOPS (Blue Gene/P, 2006/2007) bzw. 3000 TFLOPS (Blue Gene/Q, 2007/2008) ausweisen.
Der kontinuierliche Output dieser Blue Gene/L-Nachfolgesysteme sollte 300 TFLOPS bzw. 1000 TFLOPS betragen. Blue Gene/L ist eine Produktfamilie von sehr gut skalierbaren Supercomputern. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch IBM und das Lawrence Livermore National Laboratory. Der Umstand, dass ein ASI mit zwei Verarbeitern in zwei Betriebsarten betrieben werden kann, entweder mit beiden Verarbeitern für Berechnungsaufgaben oder mit nur einem Prozessor für Berechnungsaufgaben und dem anderen als Koprozessor für Vermittlungsaufgaben, führt zu den beiden Doppel-TFlops ( 2,8 bzw. 5,6 TFLOPS) in unterschiedlichen Zeichnungsvarianten im Netzwerk.
Ein eigens dafür entwickelter, sehr kleiner POSIX-Kernel, der kein Multi-Tasking ermöglicht, wird auf den Rechnerknoten ausgeführt - das heißt, das ausgeführte Progamm ist der einzigste Vorgang auf dem Rechner. Das Blue Gene/L-System, das sich im Laboratorium Livermore noch im Bau befindet, erreichte in der Novemberausgabe 2004 der TOP500-Liste mit insgesamt sechzehn Gestellen (16.384 Knoten, was 32.768 Verarbeitern entspricht) den ersten Platz.
Seither wurde es sukzessive ausgeweitet und erreicht am 26. September 2005 mit 65.536 Knots über 280 TFLOPS die Spitzenposition in den TOP 500 11/2005. Obwohl diese Erweiterungsstufe zunächst als letzte Erweiterungsstufe eingestuft wurde, wurde sie 2007 erneut ausgeweitet und produziert seither 212.992 Verarbeiter in 104 Gestellen über 478 TFLOPS.
Sie war damit zur Jahresmitte 2008 das viert schnellste Gerät der Welt, liegt aber nur noch auf Rang vier. Aber auch andere Einrichtungen wie das Blue Gene Watson (BGW) im IBM-eigenen Thomas J. Watson Research Center (Rang 98 in den TOP 500 6/2011), JUGENE (Jülich Blue Gene im Jülicher Wissenschaftszentrum, noch vor seinem Amtsvorgänger auf Rang 12) und sechs weitere Einträge unter den Top 100 sind in der architektonischen Gesamtlösung zu finden, die alle unter dem Namen eServer Blue Gene Solution laufen.
Erstmalig wurde die Blue Gene/P-Serie im Juli 2007 auf dem ISC in Dresden präsentiert. Mit einer gleichzeitigen Performance-Steigerung von etwa 21% für jeden Prozessor (zumindest für das LINPACK) führt jedes Gehäuse nun 14 TFLOPS anstelle von 5,6 TFLOPS (jeder Peak) durch. Bei einer Anlage mit 72 Gestellen, die die Grenze von Peta-FLOPS überschreiten soll, sind das etwa 2,3 MW.
Einer der ersten Lieferungen ging an das JUGENE betriebene Wissenschaftszentrum Jülich, das Ende 2008 mit 180 TFLOPS auf dem elften Rang in der TOP500-Liste landete. Sieben Blue Gene/P-Systeme gehörten im vergangenen Jahr zu den 100 leistungsfähigsten der Welt. Der Referenzaufbau eines Blue Gene/Q-Systems namens IBM Sequoia wurde 2011 im Rahmen des Advanced Simulations and Computing Program im Lawrence Livermore National Laboratory durchgeführt, das Nuklearsimulationen und anderen fortgeschrittenen wissenschaftlichen Forschungen diente.
Die neueren IBM-Supercomputer haben nicht mehr den Ruf Blue Gene. Die neueste Ausführung (2018) befindet sich z. B. im Probebetrieb am Lawrence Livermore National Laboratory und Oak Ridge National Laboratory[10]. High-Springen F. Allen, G. Almasi, W. Andreoni, D. Beece, B. J. Berne, A. Bright, J. Brunheroto, C. Cascaval, J. Castanos, P. Coteus, et al: Blue Gene, A Vision für die Proteinwissenschaft mit einem Petaflop-Supercomputer.
Rückruf vom 18. April 2018. Hochsprung ? Brian Wang: Neuronaler Supercomputer für das US Air Force Research Laboratory.