mw-headline" id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Rudolf_Schieffer&veaction=Redit§ion=1 Life and Work">Edit | < Quelltext bearbeiten]
Der deutsche Geschichtswissenschaftler Rudolf Schäfer (*1. Jänner 1947 in Mainz; 19. Jänner 2018 in Bonn[1]) war ein Forscher, der sich mit der Entstehungsgeschichte des Früh- und Hochmittelalters beschäftigte. Er war von 1980-1994 ordentlicher Ordinarius für Mittlere und Neueste Geschichtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 1994 bis 2012 war er Vorsitzender der Monumenta Germaniae Historica (MGH), dem wichtigsten Institut für Mittelalterforschung und die Herausgabe von mittelalterlichen Daten.
In seiner Amtszeit war er außerdem Ordinarius für Geschichtswissenschaft an der LMU München. Von 1953 bis 1966 ging der Junge des Geschichtsschreibers Theodor Schieffer in Mainz und Bad Godesberg zur Schule. Vom Sommer 1966 bis zum Sommer 1971 absolvierte er ein Studium der Geschichts- und Lateinwissenschaften an den UniversitÃ?ten Bonn und Marburg. Eine Zeitlang war Schieffer sich nicht sicher, ob er sich der antiken oder dem Mittelalter verschreiben sollte.
Schieffer wurde zum Mittelalterhistoriker "weniger weil, sondern obwohl mein Familienvater es auch war". Die Entscheidung für die Mittelaltergeschichte hatte er getroffen, weil dort die von ihm bevorzugte Kirchgeschichte am häufigsten zur Geltung kam. In den Jahren 1975 bis 1980 war er Forschungsassistent an der Monumenta Germaniae Historica (MGH). Zwischen 1976 und 1979 war er Dozent für Geschichtswissenschaftliche Hilfswerke an der Regensburger Uni.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrierten sich auf Politik-, Kirchen- und Rechtgeschichte von der Neuantike bis zum Hohen Mittelalter, das Studium der Quellen und die Herausgabe von Texten. Von 1984 bis 1990 war Reffer Vorstandsmitglied des Wissenschaftsrates. 1995 wurde er zum Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden ernannt und hatte diese Funktion bis 2010 inne. 1992 wurde er zum ordentlichen Vorstandsmitglied der NRW-Academy of Sciences and Arts inne.
Von 1994 bis 2012 war er als Vorsitzender der Monumenta Germaniae Historica Korrespondenzmitglied der Academy. Er ist seit 2016 Vorstandsmitglied und seit 2017 Sekretär der Geisteswissenschaften. Er war auch Vorstandsmitglied der Deutschen Monumenta Germaniae Historica (seit 1983), Vorstandsmitglied der Rheinischen Geschichtswissenschaftlichen Fakultät, Vorstandsmitglied der Bayrischen Akademie rheinischer Wissenschaftler (1994), korrespondierender Mitarbeiter der Königlichen Geschichtsgesellschaft (seit 1995),
korrespondierender Fellow der Mittelalterlichen Amerikanischen Akademien (seit 1997), korrespondierender Fellow der ÖAW (seit 1998), Fellow der ÖA W Erfurt (seit 1998), korrespondierender Fellow der ÖAW Göttingen (seit 2003) und war Socio striiero der Academia dei Lincei (seit 2004). Außerdem war er Vorstandsmitglied der Görres-Gesellschaft.
Er ist seit 2012 Vorstandsmitglied des Romanischen Institutes der Görres-Gesellschaft. Für seine Arbeiten zur Mitteldeutschen Mittelaltergeschichte wurde er 2008 von der Stadtverwaltung Magdeburg mit dem Eike von Repgow-Preis ausgezeichnet. Für seine Forschung über Leben und Werk von St. Bonifatius erhielt er noch im gleichen Jahr den Winfried-Preis der Gemeinde Fulda.
Das Zeitalter des Carolingian Empire (714-887) (The Time of the Carolingian Empire. Volume 2). C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-58792-4 St. Christliche und Reichsbildung. Schieffer, Rudolf. Der Geschichtsschreiber Rudolf Schieffer zu seinem 70. Ort isei: In: Frankfurt General Newspaper. Über den Tode des Geschichtsschreibers Rudolf Schieffer. Eingetragen in: Frankfurt-Zeitung, 18. XLVII. Auflage 2008/2009, S. 1101. Wertschätzung der neuen Mitglieder: Rudolf Schieffer.
Darin: Bayrische Akademien der Naturwissenschaften Jährlich 1990. Munich 1991, pp. 145-146. Appreciation of the new members: Rudolf Schieffer. Darin: Bayrische Akademien der Naturwissenschaften 1997. Munich 1998, pp. 141-142. Erich Meuthen: Laudatio an Prof. Dr. Rudolf Schieffer. Darin: Rheinisch-Westfälische Akademische Hochschule der Naturwissenschaften 1992. 1991. Opladen 1992, S. 98-101. ? Martina Hartmann: We mourn Rudolf Schieffer.
Die Monumenta Germaniae Historica, 16. August 2018, wurde am 16. August 2018 abgeholt. Erich Meuthen: Laudation an Prof. Dr. Rudolf Schieffer. Ort ondo, Rheinisch-Westfälische Akademische Hochschule der Naturwissenschaften 1992. hier: Ausbreitung 1992, S. 98-101: Jahresbericht des Geschichtswissenschaftlichen Verbandes für den Niederrhein 180 (1978), S. 172-174. Mourning notice in the Generalanzeiger Bonn.
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