Nichtsdestotrotz haben die vergangenen zwanzig Jahre ihre Spur verlassen und sie zu erfahrenen Menschen mit Winkeln, Rändern und Eigenheiten gemacht. Für Männer, die auch außerhalb ihres Unternehmens benötigt werden und die die kommenden 50 Jahre nicht alleine sein wollen. In Liebesaffären ist ein normaler Single schon herumgekommen.
Das ist der beste Weg - wer sich mit 40 noch nie ernsthaft engagiert hat, entscheidet sich ganz bewußt für den Weg des unsterblichen Bachelor oder kann sich dem Begriff der Homosexualität nicht hingeben. Wie auch immer, Männer in diesem Zeitalter wissen normalerweise, wie man eine Dame verführt.
Obwohl sich ihre Schösslinge in der Regel immer noch wie ein Uhrwerk drehen, nimmt ihr Teststeronspiegel nach und nach ab und sie wollen, anders als im Alter von 20 Jahren, wirklich jemanden kennen lernen, bevor sie zur Arbeit gehen. Man nimmt die Frau mit zum Abendessen und bestellt Weine, ohne auf die Speisekarte zu schauen. Was auch immer zuvor passiert ist: Haben sie keine ausgeprägten Beziehungsphobien oder sind sie in der Midlife-Crisis bis zu den Ohren und wollen sich deshalb wieder durchs Bett bewegen, sind alleinstehende Männer um die vierzig auf der Suche nach einer langfristigen, liebevollen Teilhaberschaft.
Sie sind natürlich weit davon entfernt, gegen physische Vorteile gefeit zu sein, aber sie sind jetzt in erster Linie an der Beziehung zur Materie interessiert und nicht an Sexappeal mit nichts dahinter. Besonders interessiert sie sich für den weiblichen Wesenszug und passen ihre Eigenschaften an ihre eigenen an. Ihnen mangelt es an einem Verbündeten, der sich ebenso sehr um ihre Belange kümmert wie um sich selbst.
Die wollen ihre Tage, ihre Nacht, ihr ganzes Leben mit jemandem verbringen. Und was bedeutet das für die Frau? Männer und Frauen in den Vierzigern haben eines gemeinsam - vor allem, wenn sie schon länger als Singles leben: Sie haben ihren eigenen Takt, Gewohnheiten und Gewohnheiten und sind oft schwieriger an neue Lebenspartner anzupassen als noch vor fünfzehn Jahren.
Dass man in diesem Zeitalter also kompromissbereit sein muss, trifft nicht so sehr auf die eigenen Forderungen zu, sondern darauf, die eigenen Handlungsweisen kritisch zu hinterfragen und sich jemandem zu öffnen, der in seinem Leben verankert ist. Gib ihm die nötige Distanz und Zeit, um die Vergangenheit zu bearbeiten, den Geruch der Befreiung zu riechen und ihm als gleichberechtigte, souveräne Ehefrau mit eigener Vergangenheit und eigenen Interessensgebieten zu begegnen. 2.
Wer auf der gleichen Linie ist, hat ihn in seiner Blütezeit gefangen - und einen ausgewachsenen, verantwortungsbewussten und selbstbewussten Lebenspartner für den weiteren Lebensweg entdeckt.