Sm Beziehung

Sm-Beziehung

Ob ich ein SMler bin? und was eine gesunde "BDSM"-Beziehung zu sein scheint. Kann BDSM in einer partnerschaftlichen Beziehung gelebt werden?

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Ich musste im décembre 2009 herausfinden, dass sie eine "SM-Beziehung" hat und dass sie seit etwa 2 Jahren besteht, was für mich natürlich ein großer Schock / Enttäuschung und absoluter Missbrauch des Vertrauens war. Damals war eine Abspaltung unvermeidlich, aber wir erkannten, dass wir uns immer noch sehr lieb haben. In unserer Beziehung habe ich eigentlich immer den Versuch unternommen, die Vorherrschende zu sein.

In ihrer SM-Neigung hingegen wohnt sie den Anhängern aus, und das ist der Sinn, sagt sie, in unserer Beziehung bin ich (war ich) die Dominante, in ihrem SM-Geschlecht ist sie die Anhängerin. Als sie SM-Sex übt, öffnet sie eine Lade und es ist nur SM drin, dann kann sie sich selbst umlegen.

Als sie sagt, dass sie mich lieb hat, und weil ich die Dominantin in unserer Beziehung sein will, kann sie ihren SM-Sex mit mir nicht aushalten. Sie beendete ihre 2-jährige SM-Beziehung im Dezember für unsere Hochzeit und wir wollen das gemeinsam versuchen, weil ich heute anders über SM nachdenke und es mir wirklich gefiel.

Vielleicht kann ich meine Vorherrschaft dort und nicht mehr in unserer Beziehung aufrechterhalten.

Vorspann id="Grundz.C3.BCge">Grundzüge

Die BDSM ist der Sammelbegriff, der heute in der Literatur für eine Reihe von verwandten Sexualpräferenzen verwendet wird, die oft vage als sadomasochistisch oder sadomasochistisch (SM oder kurz Sado-Maso) beschrieben werden. Die Bezeichnung deckt eine sehr unterschiedliche Gruppierung von zumeist sexuellem Verhalten ab, die sich auf Herrschaft und Unterordnung, spielerische Strafe sowie Lustschmerzen oder Bondage-Spiele beziehen kann.

"Der Name BDSM" stammt aus den ersten Buchstaben der deutschen Namen "Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism". Allen Variationen des BDSM ist gemein, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf freiwilliger Basis von ihren Gleichberechtigungen in eine Machtlücke übergehen. Grundlage für die Praxis von BDSM ist, dass sie grundsätzlich von verantwortlichen Ansprechpartnern, auf freiwilliger und gegenseitiger Zustimmung in einem gesicherten Umfang durchgeführt wird.

Voluntarität, d.h. die Vereinbarung zwischen den Parteien, unterscheidet BDSM sowohl juristisch als auch moralisch von Straftaten oder Straftaten gegen die sexuelle Eigenbestimmung und vom Missbrauch von Gewalt. Manche Befürworter von BDSM ziehen einen etwas anderen Verhaltensregeln namens RACK (risk-aware consensual knink) vor, was so viel wie " riskbewusstes, consensual sexual behaviour " heisst; sie wollen die persönliche Verantwortung der involvierten Akteure im Hinblick auf das Gefährdungspotential herausstellen.

Zur Sicherstellung der unverzichtbaren Konsens der Praxis wird in der Regel ein intensives Erstgespräch - insbesondere zwischen fremden Gesprächspartnern - über die Bedürfnisse der Teilnehmer und den Ablauf und die Möglichkeiten der vorgesehenen Maßnahmen empfohlen. Ist die Sprachkompetenz des Probanden beschränkt, sind Blickkontakt oder Handsignale das einzige Kommunikationsmittel und damit von ausschlaggebender Wichtigkeit für die Unversehrtheit der Praxis.

Ein effizienter und vertrauensvoller Umgangs mit Sicherheitswörtern ist eine der unbedingt erforderlichen Vorraussetzungen für BDSM. Die vielschichtige Abkürzung BDSM steht für mehrere physikalische und psychologische Gesichtspunkte, die unter diesem Gattungsbegriff zusammengefasst sind. In der heutigen Fachliteratur wird dieses Verfahren zur Unterscheidung von drei Aspekten von BDSM immer häufiger verwendet, es handelt sich jedoch nur um einen Ansatz zur phänomenalen Abgrenzung.

Im einzelnen Ausdruck von sexuellen Präferenzen überlappen sich die hier voneinander abgetrennten Bereiche oft. Knechtschaft und Disziplin sind zwei Bereiche des BDSM, die nicht unbedingt aufeinander bezogen sind, sondern auch zusammen auftreten. Unter dem englischen Ausdruck Bondages versteht man die Praxis der Bondages, um sexuelles Vergnügen zu wecken und zu steigern. 9 ] BDSM ist ein sehr beliebtes Spiel aus dem großen Variationsspektrum des BDSM, das zum Teil davon abgrenzt ist.

Disziplin im Feld des BDSM ist die Disziplin des Teilnehmers durch Schlagen mit der Handfläche oder "Strafinstrumente", aus deren Übung oder Rezeption das sinnliche Vergnügen der Teilnehmer hervorgeht. Die Zusammenführung mit Bondage-Praktiken ist üblich, aber nicht obligatorisch und lässt sich mitunter nur schwer von einer schmerzhaften BDSM unterscheiden.

Die Bezeichnung Disziplin wird oft falsch verwendet, um Lernspiele im Umfeld von Dominanz und Unterwerfung zu bezeichnen. Dominanz und Unterwerfung bezeichnen also vielmehr die psychologische Dimension von BDSM. Dies ist zwar auch bei vielen Kooperationen der so genannten Sadomasochisten der fall, wird aber als Teil des BDSM bewußt miterlebt.

Besonders psychologisch ausgerichtete Praxen sind z.B. Lernspiele, bei denen die Vorherrschende vom unterwürfigen Verbündeten ein bestimmtes Verhalten verlangt. Ausgleichselemente für Meisterschaft und Unterordnung sind Sorgfalt und Zuwendung, die sich gegenseitig bedingen und so tragfähige Verhältnisse schaffen. Gelegentlich wird bei längerfristigen Verhältnissen das Kräfteverhältnis in so genannten "Sklavenverträgen" in schriftlicher Form festgelegt.

10 Die Tatsache, dass solche Dokumente in unterschiedlichen Kontexten existieren, hat in der vergangenen Zeit immer wieder zu dramatischen Überschriften in der Presse geführt, da sie das interne Verhältnis und die vereinbarten Vorgehensweisen sehr genau beschreiben. Im Falle von nicht informierten Dritten führt eine solche Information, die sich vom originären Kontext löst, in der Regel zu einer starken Zurückweisung und zur Überzeugung von der Beziehung, auf der das Dokument beruht.

Sathmosozialismus ist oft - im Unterschied zu Dominanz und Unterwerfung - die physischere der BDSM. Praktisch sind hier alle Praxen zu klassifizieren, deren Ziel die Verursachung oder das Gefühl von Schmerz ist. Anders als bei der Disziplin spielt der Streik bei sadomasochistischen Menschen jedoch eine nachgeordnete Funktion, und es gibt eine Reihe anderer Methoden, mit denen Schmerz erzeugt wird.

Die Sadomasochose wird relativ wenig unabhängig ausgeübt; sie wird oft mit anderen Bereichen des BDSM vermischt. Wenn man BDSM auf der reinen Körperebene sieht, zeigt sich, dass es zum Teil mit der gezielten Hinzufügung von körperlichem Schmerz und anderen starken sensorischen Eindrücken zusammenhängt. In ihrer Wirkung werden die dabei frei werdenden Toporphine von den Followerinnen und Followerinnen des BDSM oft mit dem so genannten Runner's High oder den Folgeerscheinungen eines Höhepunktes der Orgasmen gleichgesetzt.

Auch die Befestigung mit Handfesseln, Seilen, Handketten oder gar Saugbetten ist weit verbreitet, und es werden alltägliche Gegenstände wie Klammern, Löffel oder Dehnfolien verwendet. HDSM-typisch, " Viele Follower des HDSM sehen die Praxis des HDSM in ihrem sexuellen Leben als sexuelles Rollenspektakel an und reden daher in diesem Kontext auch von "Spiel" und "Spiel".

Ähnlich verhält es sich mit "Spielbeziehungen" und bedeutet zweierlei: Einerseits bezieht sich dieser Ausdruck auf einfache gleichwertige Personengesellschaften, bei denen BDSM Teil der Geschlechtlichkeit ist oder diese präjudiziert. Der Ausdruck "Spielbeziehungen" kann sich aber auch auf Beziehungen beziehen, die ausschliesslich auf das gelegentliche gemeinsame Leben aus bestimmten sexuellen Phantasien ausgerichtet sind und in denen keine andere Partnerschaftsbeziehung existiert.

In BDSM wird der Gesprächspartner "Top" oder öfter "Dom" genannt, der die Funktion des aktiven, d.h. kontrollierenden Partners in einer Sitzung hat, die in der Regel durch die AusÃ??bung von Leiden, Schmach oder Ergebenheit charakterisiert ist. Anders als bei solchen Spielverhältnissen gibt es partnerschaftlich geprägte Verbindungen, die eindeutig von Ideen aus dem BDSM-Bereich geprägt sind, auch außerhalb des Erotikraums.

In ihrem Alltag halten die involvierten Akteure ein entsprechend ausgewogenes Kräfteverhältnis aufrecht und machen Teile von BDSM zu ihrem Lifestyle - so dass BDSM nicht mehr als reines Sexualphänomen bezeichnet werden kann. Die Domina stellt gegen Entgelt Sexualdienstleistungen im Rahmen von BDSM zur Verfügung. Die Bezeichnung Domina ist im nicht-kommerziellen B2B-Sektor ungewöhnlich.

Die Szenerie hat den subkulturellen Charme, denn BDSM wird von der Bevölkerung und den Massenmedien immer noch überwiegend als "bizarr", "pervertiert" oder "krank" angesehen. In Deutschland gibt es mit der jährlichen Folsom Europe Parade in Berlin eine aus der Ledersubkultur stammende Aktion, die BDSM im Zuge von öffentlichen Straßenaktionen inszeniert. Um zwischen beherrschenden und unterwürfigen Menschen zu unterscheiden, werden die Bezeichnungen (Pseudonyme, Spitznamen) vor allem im Netz oft in großen (dominanten) und kleinen (unterwürfigen) Buchstaben abgefasst.

Die BDSM- und Fetischmotive haben sich im Alltag westlicher Gesellschaft durch so vielfältige Einflussfaktoren wie Avantgarde-Mode, Rapping, Hip-Hop, Heavy Metal, Science Fiction Fernsehserien und Kinofilme immer weiter verbreitet, und viele Menschen verbinden sie nicht mehr bewußt mit ihren Wurzeln im BDSM. In der Bevölkerung gibt es viele Voreingenommenheiten, Stereotypen und Stereotypen über BDSM.

Mißverständnisse, die sich daraus ergeben, dass "Vanillas" nicht zwischen dem realen Alltag und der Praxis von BDSM wie BDSMern differenzieren, sind nicht ungewöhnlich. Manche gehen davon aus, dass Unterwürfige im BDSM auch in anderen Lebensbereichen Schmerzen und Erniedrigungen erleben möchten und dass auch im BDSM dominierende Faktoren im Alltag vorherrschend sind.

Andererseits sagt ein anderer Legende, dass Unterwürfige und Dominanten das genaue Gegenteil von ihrem realen Leben im BDSM üben - dass die Kundschaft von Dominas in der Regel ein erfolgreicher Geschäftsmann ist. Dabei kann, muss aber nicht, zwischen der Position im Alltagsleben und im BDSM-Spiel eine Verbindung existieren. Eine weitere gängige Klischees ist, dass innerhalb von BDSM in der Regel Männer von der Frau dominiert werden, aber das ist nicht unbedingt der fall; ebenso wird BDSM oft auf körperliche Schmerzen beschränkt, in der Regel grob, ohne den vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten Rechnung zu tragen, die auf anderen Wirkungen basieren.

Es kann zwar immer zu Überlappungen mit den verschiedensten Arten des Fötismus kommen, aber entgegen der landläufigen Ansicht gibt es keinen unvermeidlichen Bezug zwischen BDSM und Feten wie Latexprodukten, Lacken und Ledern. Durch die relativ offene Haltung gegenüber anderen Sexualstilen wird der Fötismus im Kontext von BDSM oft viel offener gelebt als in anderen sozialen Kontexten.

Eine weitere weit verbreitete Beeinträchtigung resultiert daraus, dass man im BDSM nur die Anwendung von physischer und psychischer Gewalttätigkeiten wahrnimmt, während eine starke psychische Verbindung zwischen den involvierten PartnerInnen für viele Außenseiter unvorstellbar scheint, wenn man bedenkt, dass sie als reine Gewalttätigkeiten in Aktionen zu gelten scheinen. Weil der Terminus BDSM mehrere teilweise sehr verschiedene Aspekte in ihrer Ausprägung beinhaltet, die im Einzelfall in sehr unterschiedlichen Brennpunkten auftreten, ist das entstehende Interessenspektrum und die Persönlichkeit sehr breit und extrem heterogen.

In der Bevölkerung kommt es aufgrund fehlender Information in der Bevölkerung und weit verbreiteter Vorurteile oft dazu, dass die Aktionen und Äußerungen der einzelnen BDSM-Praktiker gleichzeitig allen anderen zugeordnet werden. Für einige Menschen, die sich von den unter dem Stichwort BDSM beschriebenen Gegebenheiten angesprochen fühlten, tritt das sogenannte Coming-Out im Verlauf ihres Leben auf. Manche Autorinnen und Autoren verstehen den Grund dafür als eine Kombination aus fehlender öffentlicher Bildung, sensationeller Medienberichterstattung und massiver kritischer Haltung einiger Frauenrechtlerinnen, deren Forderungen nach strengeren Gesetzen die Anhängerinnen und Unterstützer von BDSM zum Beispiel in der Schweiz an den Abgrund der Gesetzlichkeit bringen.

In feministischen Kreisen ist der Konflikt zwischen sadophob und solchen Feministen bis in die 1970er Jahre zurückverfolgbar, mit einer BDSM-Haltung zu neutraler bis positiver Grundeinstellung (siehe Samois). 14 ] Der Falle des UN-Waffeninspektors Jack McGeorge im Jahr 2003 ist ein gutes Beispiel dafür, dass privates Engagement in diesem Gebiet immer noch zu erheblichen Berufsproblemen führt, wie z. B. der Schlüsselfall in Großbritannien, der auch verdeutlicht, dass es möglich ist, die Opfer als illegal zu stigmatisieren.

Der lokale Verband Kink Association Professional (KAP) ermöglicht es hilfe suchenden BDSM-Unterstützern, Kontakt zu Medizinern, Physikern und Rechtsanwälten zu knüpfen, die mit den Spezifika des Themas bestens bekannt und offen für das jeweilige Theme sind. Inzwischen sind auch in Deutschland die ersten entsprechenden Netzwerke etabliert, zum Beispiel über die Berliner Bürgerinitiative BDSM. Die von SMart Rhein-Ruhr und maydaySM e. V. angebotene BDSM-Notfalltelefonie ermöglicht auch die Ersthilfe und Erstberatung von Menschen in Bedrängnis im Rahmen von BDSM.

In vielen bundesdeutschen Großstädten können sich junge BDSM-Interessierte an die auf Jugendhilfe ausgerichtete SMJG-Gruppe wenden. Nach der Bildung der ersten Interessengruppen der National Coalition for Sexual Freedom NCSF und der Substitutionskoalition für Sexualität SFC in den USA und Großbritannien, die sich die aktive Pressearbeit zum Themenbereich BDSM zur Aufgabe gemacht haben, entwickelt sich eine vergleichbare Situation auch im angelsächsischen Sprachraum.

Die großen Regionalverbände wie BDSM Berlin und SMart Rhein-Ruhr, aber auch der 2003 ins Leben gerufene Bundesverband für sadomasochistische Wissenschaften erscheinen oft nach aussen hin mit der Erarbeitung von Informationsmaterialien und Medienarbeit. Ausgehend von der seit 1996 bestehenden Webseite und dem Verteiler Datschlag wurde die weltgrößte Bibliographie und eine der umfangreichsten Sammlungen historischer Quellen zum Themenbereich BDSM im Netz geschaffen.

19 ] BDSM wird auf diesen Parteien offen durchgeführt, z.B. auf einer Theaterbühne, oder mehr oder weniger vertraulich in getrennten Räumen. BDSM Aktivisten beim Taiwan Stolz 2005, BDSM wird von allen Gesellschaftsschichten betrieben und tritt sowohl bei heterosexuellen als auch bei heterosexuellen Menschen, wie auch bei Transsexuellen in verschiedenen Formen und Abstufungen auf.

21 ][22] Diese erstrecken sich von "Bondage-Spielen" für nicht mit der Szene vertraute Paaren im eigenen Zimmer, die sich nicht bewußt mit dem Terminus BDSM identifizieren, über öffentliche "Klinikspiele" bis hin zu Auftritten bei Festen und großen Publikumsveranstaltungen, wie den Folsomparaden, die in mehreren Metropolen weltweit stattfinden. Aufgrund der zunehmenden Medienpräsenz seit Ende der 90er Jahre sind einige Bestandteile des BDSM populär geworden.

Es dauerte bis zum Auftreten von DSM IV im Jahr 1994, bis diagnostische Kriterien publiziert wurden, nach denen BDSM offensichtlich nicht mehr als Erkrankung der sexuellen Präferenz betrachtet wurde. Der Diagnosesatismus oder -maschismus darf daher im Hinblick auf die geschlechtsspezifische Erscheinungsform dieser Erkrankungen nur dann erfolgen, wenn der Betreffende, anders als durch die Praxis der sadistischen oder masochistischen Verhaltensweisen, keine Geschlechtsbefriedigung erlangt oder seine eigene sadistische oder masochistische Geschlechtspräferenz verleugnet und sich unter seinen Umständen eingeschrumpft oder auf andere Weise darunter leidet. Der Betreffende kann sich nicht selbst befriedigen.

Allerdings kommt es zu einer Überschneidung von Störungen der Sexualpräferenz und der Praxis der HDSM-Praktiken. Nur wenige Untersuchungen berücksichtigen die psychologischen Gesichtspunkte des BDSM im Hinblick auf moderne wissenschaftliche Erkenntnisse. Der US-amerikanische Sexualforscher Charles Moser hat eine wichtige Studie zu diesem Themenbereich verfasst und 1988 im Journal of Social Work and Human Sexuality publiziert.

Es kann nicht bewiesen werden, dass BDSM-Anhänger besondere psychiatrische oder gar präferenzbedingte spezifische Problemstellungen haben, die in direktem Bezug zu ihrer Ausrichtung stehen. Eine solche Situation kann nicht als solche angesehen werden. Beispielsweise wird die Fragen nach der eigenen "Normalität" oft in der Entstehungsphase gestellt (siehe auch dort).

Insbesondere in den Relationen zu "Vanillas" kann die Entdeckung korrespondierender Tendenzen nach Ansicht Mosers zur Angst vor einer Vernichtung der gegenwärtigen Beziehung führen. Seiner Ansicht nach steht die mögliche Einbeziehung von Unterstützern des BDSM in Gewalttaten in der Regel in keinem Verhältnis zu der in ihrem Alltag vorkommenden Komponente des BDSM. BDSM-Verfahren zeugen bereits von einigen der weltweit längsten Keilschrifttabletten, kombiniert mit Zeremonien zu Gunsten der Gottheit Inanna (I?tar im Akkadischen).

Die älteste grafische Darstellung der sadomasochistischen Praxis kommt aus einem evangelischen Gräberfeld in Tarquinia. Nur der 1981 in den USA von der lesbisch-feministischen BSG-Organisation Samois herausgegebene Name Coming to Machting brachte endlich eine höhere Anerkennung und ein besseres VerstÃ?ndnis des Themenbereichs BSG in der Lesbengemeinde. Auch in Deutschland waren die jeweiligen Repräsentanten der Frauengruppe der Meinung, dass BDSM und Frauenfeminismus kompatibel sind.

Die beiden standen in Widerspruch zu dem Teil der Gruppe um Alice Schwarzer, der BDSM als Basis für Frauenhass und gewalttätige Pornografie erachtet. Die Neuorientierung begünstigte den Wechsel und fing an, zum einen spirituelle Gesichtspunkte in ihr Programm zu übernehmen und zum anderen das strenge Rollenkonzept und die Zurückweisung von heterosexuellen Menschen und der Frau durch die altbekannte Strömung aufzulösen.

Dadurch kam es zu einer explosionsartigen Zunahme der Informationsverbreitung und des Interesses an BDSM. Neben umfassenden Hintergründen bietet sie auch Unterstützung bei unfreiwilligen Ausflugs- und Gesundheitsproblemen sowie Kontaktadressen für fachkundige Therapeuten, Ärzte und Juristen. Mit dem abwertend besetzten Terminus "S&M" mit dem Terminus "B&D" für Knechtschaft und Disziplin wollte sich die BDSM-Szene unterscheiden.

Das Kürzel BDSM wurde vermutlich Anfang der 90er Jahre in der Unterkultur um die Newsgruppe alt.sex. bondge gepräg. In der Folge wurde auch der Teilbereich Dominanz und Unterwerfung in den Umfang von BDSM aufgenommen, so dass das heute verwendete vielschichtige Kürzel entstand[55]. Ob Praxen aus dem BDSM keine Rechtsrelevanz haben oder eine strafrechtliche Verfolgung begründen können, ist stark von der Rechtssituation der einzelnen Länder abhängig.

Die mögliche Bestrafung von gütlich durchgeführten BDSM-Maßnahmen ergibt sich in der Regel daraus, dass Verfahren wie Prügeln und Kettenschießen in der Regel gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen, weshalb sie immer strafrechtlich verfolgt werden. Bei diesen Verhaltensweisen handelt es sich in Deutschland, den Niederlanden, Japan und den nordischen Staaten prinzipiell nicht um Straftaten. Spectakuläre Beispiele wie der Amerikaskandal um People v. Jovanovic und der British Specanner Fall verdeutlichen die problematischen Grenzgebiete, zu denen das Topic Teilnehmer und Autoritäten mitnehmen kann.

Pornographische Repräsentationen aus dem BDSM-Bereich (z.B. Pornoliteratur, Comics, Grafiken, Fotos oder Videos) können auch in Staaten, in denen eine konsensuale BDSM-Praxis rechtlich zulässig ist, unter den Stichwort "gewalttätige Pornografie" und damit strafrechtlich verfolgt werden, in Deutschland zum Beispiel nach 184a SGB. In Deutschland sind einvernehmlich durchgeführte BDSM-Verfahren in der Regel nicht sanktionierbar.

Die folgenden Straftaten können im Zusammenhang mit BDSM-Aktivitäten von Bedeutung sein: Der zweite Bundesstrafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat am 16. Juni 2004 entschieden, dass Sadomasochismus begründete Körperschäden an sich nicht unmoralisch sind und dass 228 SGB daher grundsätzlich für Sadomasochismus gilt. Nach der wiederholten Verwendung sadomasochistischer Praxen als Mittel des Drucks gegen frühere Haftpartner in Haftversuchen urteilte das OLG Hamm im Feber 2006, dass die Geschlechtsneigung zum Sadomasochismus einen Elternteil nicht daran hindert, sich selbst bilden zu können.

In diesem Zusammenhang wurde eine Reihe gleichgeschlechtlicher BDSMer wegen konsensueller satomasochistischer Praxen in Großbritannien angeklagt. Ereignisse und Personen rund um den BDSM rückten zum Teil in den Mittelpunkt der Berichterstattung: Die Berlinale Tageszeitung berichtet unter dem Titel "Wowereit und das Sado-Maso-Fest" über den Regierungsbürgermeister und Bekenner des Schwulen Klaus Wimmernereit, nachdem er einen Gruß für die Folsom-Europarade geschrieben hatte.

Seit der Ankündigung des Ehren-Engagements des UN-Waffeninspekteurs Jack McGeorge im BDSM haben einige Beobachter den BDSM immer wieder mit den Foltermethoden des Saddam Hussein-Regimes und andere die gegenwärtige Benachteiligung der BDSM-Anhänger mit der Lage der Schwulen in der vergangenen Zeit vergleicht. Zusätzlich zu diesen Meldungen gibt es Pressemitteilungen, die auch den Terminus "Sado-Maso" verwenden, sich aber nicht auf BDSM beziehen oder von BDSMern abgelehnt werden:

Sadomasochistische Vereinigungen und die Massenmedien kritisierten eine weitgehend unparteiische Darstellung des BDSM sowie von Menschen und Ereignissen in diesem Umfeld. 66 Die Interessensvertretung Federalvereinigung Sademasochismus ( "BVSM") kritisierte, dass die Herausgeber die vielschichtigen Gefühlsaspekte des Themenbereichs oft vernachlässigten und stattdessen vor allem den voyeuristischen Sensationismus ihrer Zielgruppen durch die Konzentration auf unterschiedliche Praxen und Gebrauchsgegenstände überzeugten.

In diesem Kontext erinnert sie daran, dass Gespräche oft nach Quoten bearbeitet und kommentarisiert wurden, so dass der Gesamterscheinungsbild völlig anders war als bei den Erstgesprächen. Sie ist oft ungleichgewichtig und konzentriert sich mehr auf das Extreme (Begehrensmord) und die Glamouraspekte (SM-Partys), als dass sie über das Topic informiert.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind immer wieder Veröffentlichungen zum Themenbereich BDSM entstanden. Mit den drei Bänden Sleeping Beauty Trilogy (The Claiming of Sleeping Beauty, 1983), Beauty's Punishment und Beauty's Releasing (1985) der renommierten US-amerikanischen Schriftstellerin Anne Rice unter dem Künstlernamen A. N. Roquelaure beweist sie, dass das BDSM in der Fachliteratur inzwischen eingetroffen ist.

Seit 2000 ist mit dem Fachbuch Die Auswahl der Qual von Kathrin Passig und Ira Strübel erstmalig eine Publikation auf dem Buchmarkt, die sich nicht an Menschen aus der Subkultur des BDSM richtet, sondern eine breit angelegte Wissensgrundlage zum BDSM für weite Teile der Bevölkerung schaffen und damit Missverständnisse beseitigen soll. Zusätzlich zu den Fachbüchern mit einem konkreten praktischen Bezug gibt es umfassende Fachliteratur zu den naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen zum jeweiligen Themengebiet (siehe Literatur).

Dass BDSM auch im Musikbereich des Mainstreams angelangt ist, verdeutlicht die folgende Liste: Nach dem anfänglichen subliminalen Auftauchen von BDSM als Motive in einigen Kinoproduktionen wurden in den frühen 1960er Jahren wichtige Literaturwerke wie The Story of O und Latex in Fur teilweise sehr deutlich gedreht. Mit der Filmadaption von 9½ Woche wurde das Topthema BDSM auch in der Öffentlichkeit und einem wirtschaftlich erfolgreichen Publikum bekannt gemacht, wodurch auf die Ästhetik der Massenverträglichkeit Wert gelegt wurde.

Die kanadische KinK ist seit 2001 die erste unabhängige TV-Serie mit BDSM. In den 90er Jahren wurden BDSM-Motive im Zuge von größeren Werbekampagnen immer wieder verwendet. Bekannt es Beispiel im angelsächsischen Sprachraum sind Postermotive der Marken " Camele und Wester ", bei denen ein mit "typischer" Lederbekleidung überzogenes Camele oder eine Domina mit einer Gerte als Motiv verwendet wird.

Nach der in den letzten Jahren immer wieder recht schnellen Inanspruchnahme der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Internet zum Themenbereich BDSM werden seit Jahresmitte 2005 vermehrt Podcasts mit dem Themenschwerpunkt BDSM aufbereitet. Charon-Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-931406-01-1 (Technisches Manual mit besonderem Augenmerk auf der Erläuterung von Vorgehensweisen und Sicherheitshinweisen).

Mystische Rosenbücher, Fairfield 1995, ISBN 0-9645960-0-8 (illustriertes und umfassendes Kompendium mit Schwerpunkt auf Praxis- und Sicherheitsinformationen). Grüne Presse, San Francisco 1998, ISBN 0-9639763-8-9 (umfangreiches Fachbuch mit einigen Schwerpunktthemen wie "BDSM als Lifestyle" und "BDSM in der Schwangerschaft"). 1bvsm. de - Federalvereinigung Somasochismus e. V. Greenery Press, CA 1998, ISBN 0-9639763-8-9, S. 47. Höhenpringen ? Dossie Easton, Janet W. Hardy: The New Topping Book.

Kalifornien 1998, ISBN 0-9639763-8-9, ART. 305. Höchstspringen ? David Stein : Die kopernikanische Revolution des S/M : Von einer geschlossenen Welt zum unendlichen Universum. Die innere Anleitung zur schwarzen Erotik: Praxen und Werkzeuge, Menschen und Einrichtungen, Fachliteratur und Filme, Geschichte und Wissenschaft. Grüne Presse, CA 1998, ISBN 0-9639763-8-9, S. 111 Hochsprung ? Matthias T. J. Grimme:

Ein: In: Bogensexverhalten. 39(4) Aug 2010, S.979-989. E-Kub 2008 30. Dezember. DIE PMID 19115101. Samuel S. Janus, Cynthia L. Janus: The Janus Report on Sexual Behavior. Zufalls-Haus, New York 1997. Hochsprung ? Tammy Jo Eckhart: Der BDSM und der Feminismus: Aus Insidersicht.

Zurückgeholt am 12. Oktober 2010. Hochsprung Eva Daschek, Axel Konrad: Experimentelle Studie über die Beziehung zwischen ausgewähltem Faktor und inklusive Sexsatomasochismus. Zurückgeholt am 12. Oktober 2010 (PDF). Zurückgeholt am November 2010. Springen Sie auf ? Dossie Easton, Janet W. Hardy: The New Topping Book.

Zurückgeholt am November 2010. Springen Sie auf ? siehe Unterhaus: Strafrecht und Einwanderungsgesetz. Zurückgeholt am November 2010. Springen Sie auf ? siehe Linda Williams: Macht, Vergnügen und Perversion: Sadomasochistische Film-Pornografie. 16. Januar 2007, abrufbar am Freitag, den 16. Oktober 2010.