Mit jemandem, den ich nur einmal im Monat treffe, kann ich mich gut anfreunden - und nur auf der Basis eines Bekannten, den ich jede Woche wiedersehe. Um eine Freundschaft eingehen zu können, wie oft sollte man sich - je nach Entfernung - zusammentreffen? Ist es in der Freundschaft von Bedeutung, dass sich beide gleichermaßen für einander interessieren bemühen?
Ist es wichtig, wie eng die Sachen sind, dass Sie sich wechselseitig erzählt? Was + wie sehr man auf erzählt, hängt schaut, hängt wieder davon ab, wie sehr die Freundschaft ist, wie sehr man sich traut und wie sehr man sich anerkennt. Wie sehr sollte der eine den anderen in sein eigenes und in seinen anderen Bekanntenkreis einbinden?
Eingliederung in das alltägliche Geschehen - das ist es, was man in einer Freundschaft ausmacht. Außerdem lernen Sie den Bekanntenkreis des anderen ganz einfach mit. Doch von den Bekannten wieder müssen werden deshalb noch lange nicht gleich Freundschaften geschlossen, nur weil ich die mittlere Person bin. Sechstens: Wie bedeutend ist Loyalität, noch vor anderen? Dies hängt von der jeweiligen Lage ab, und was unter Loyalität zu verstehen ist.
Loyalität hat ein weites Feld. Wie kann man erkennen, dass jemand nicht (mehr) an einer Freundschaft Interesse hat?
Hallo, ich habe meine Problematik bereits im Thema "Freunde" geschildert. Eine davon ist, dass ich, obwohl ich viele Menschen kennen, d.h. viele Bekanntschaften habe, keine wirklichen Bekanntschaften machen kann. Aber das sind alles Vertraute, mit denen ich mich beinahe nur über Universitätsangelegenheiten austausche. Alle wir haben wenigstens ein allgemeines Interessen - das Thema das wir lernen, und doch funktionieren die Kontakte nicht.
Natürlich habe ich 3-4 Personen, mit denen ich häufiger spreche usw.... Aber ich lerne oft ihre Hobbies kennen und mit denen sie ihre ganze freie Zeit verbringe, wo sie alles fahren usw..... Es kommt auch 0 Zinsen vorbei, so etwas mit mir zu machen (also am Wochenende) und/oder wenn ich behaupte, dass ich noch nichts beabsichtige, kommt nichts von ihrerseits.
Ich glaube nur, dass sie schon genug Freundinnen haben und kein lnteresse an mir haben (was wahrscheinlich wahr ist) und ich will mich nicht zusammenreißen. Während der Semesterpause nahm ich den ganzen Mumm zusammen und fragte einen Kommilitonen, ob wir etwas tun würden. Dann haben wir es auch getan (2 mal) und das zweite Mal kam ein Spruch wie: "Warum sagen Sie nichts und ich spreche die ganze Zeit" oder auch "nächstes Mal werden wir Petra mitnehmen" - also im Klartext, dass es mir zu öde wäre.... das war beides, als würde man mich mit einem Skalpell ins Gesicht schlagen.
Keine Ahnung, warum ich so wenig spreche - vielleicht ist es eine Art Mutterschaft.