Das Gesetz besagt, dass ein Kind nur in einem Fahrzeug mit einem dafür vorgesehenen Kindersitz oder mit einem Haltesystem fahren darf. Die Schweiz schreibt vor, dass in der Schweiz für Jugendliche unter zwölf Jahren und unter 1,50 m Höhe ein Kindersitz zur Verfügung steht. Wenn der Fahrzeugführer nicht dafür Sorge trägt, dass das Kind ordnungsgemäß gesichert ist, kann eine Geldstrafe verhängt werden.
Auf was muss ich beim Erwerb eines Kinderautositzes achten? Wie ein passender Kindersitz für ein Fahrzeug laut Gesetz aussieht, ist in der ECE-NORM R 44/04 festgelegt. Jeder Kindersitzhersteller in ganz Europa ist dazu angehalten, sicherzustellen, dass seine Erzeugnisse rechtlich geprüft sind und einen Kindersitz-Crash-Test bestanden haben, um der ECE-Norm zu entsprechen und das passende Prüfzeichen für einen Kindersitz zu bekommen.
Das Badge ist entweder eingeprägt oder als orangefarbener Sticker am Kindersitz angebracht. Ungeachtet dieser Kindersitzregelungen kann es in Bezug auf ihre Schutzwirkung und Zweckmäßigkeit große Abweichungen zwischen den genehmigten Kindersitzen geben. Welche Kindersitze sind für welches Baby passend? In der Regel wird das Lebensalter des Kleinkindes nur als Orientierungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Kinderplatzes herangezogen.
Wichtiger sind die aktuelle Größe und das Gewicht des Babys. Deshalb werden Kinderstühle in fünf Gewichteklassen unterteilt. Ein Babysitz muss immer entgegen der Bewegungsrichtung angebracht werden. Die Rückwärtsfahrt ist bis zu einem Mindestalter von 15 Lebensmonaten auch für Kleinkinder obligatorisch. Sie können die Säuglingsanhänger entweder mit einem 3-Punkt-Sicherheitsgurt sichern oder auf einer so genannten Isofix-Basis fixieren.
Um die belastbare HWS zu schonen, sollten Sie sich immer so lange wie möglich und damit auch nach dem Kindersitz gegen die Bewegungsrichtung setzen. Kinderautositze mit Gurtsystem (Fünf-Punkt-Gurte) sind die meistverkauften Kinderstühle der Klasse 1. Es gibt auch Kinderstühle, bei denen die kleinen Fahrgäste mit einem Aufpralldämpfer (Aufpralltisch) gesichert sind und Ausführungen, bei denen der Babyschalen- und Kindersitz mit einem eigenen 3-Punkt-Sicherheitsgurt des Fahrzeugs befestigt ist.
In den meisten Fällen sind die Kinderstühle der Klasse 1 in Bewegungsrichtung angebracht. Manche Modellvarianten können auch gegen die Laufrichtung montiert werden - wie z.B. der Kindersitz des Umsteigers. Beim Modell der Gruppen 2/3 werden der Baby- und Kindersitz in Fahrtrichtung mit dem fahrzeugseitigen 3-Punkt-Sicherheitsgurt fixiert. Ein Kindersitz aus dieser Klasse ist laut Prüfplakette zwar nur bis zu einem Gewicht von 36 kg erlaubt, ist aber auch für schwergewichtige Kleinkinder gut durchführbar.
Background: Der Kindersitz ist auf 36 kg begrenzt, da die größte Kinder-Testpuppe (Dummy) 36 kg ausmacht. Neben diesen drei Gewichtkategorien gibt es auch zwei, die eine größere Altersgruppe abdecken: Klasse 0/1 (0 bis 18 Kilogramm) und Klasse 1/2/3 (9 bis 36 Kilogramm). Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Größen- und Gewichtsvorgaben für einen Kindersitz vollständig genutzt werden, bevor das Kleinkind in einen Kindersitz der nächst höheren Gewichtkategorie gebracht wird.
Die Bezeichnung ISOFFIX steht für "International Standard Organisation for Fixation" und bezieht sich auf ein genormtes Befestigungssystem für die sichere Installation von Kinderautositzen in PKW. Hierbei werden die mit dem Auto verschweißten Haltewinkel mit einer Spezialzange mit dem Kindersitz (Isofix-Basis) verschraubt, so dass eine feste und stabile Verankerung zwischen dem Kindersitz und der Fahrzeugkarosserie hergestellt wird. Um in die Haltewinkel einzurasten, stecken Sie die Zange des Kinderautositzes zwischen Sitz und Rückenlehne.
Bei einem Nothalt oder einer Zusammenstoß wird der Kindersitz durch die sofortige Verbindung unmittelbar abgebremst. Ein Isofix-Anschluss vermeidet auch eine falsche Installation des Kinderautositzes und steigert so die Kindersicherheit. Bei Coop Bau+Hobby findest du bestimmt den passenden Autositz für dein Kind.