Ob die Greisin wirklich Gaby's Grossmutter ist und damit auch, ob die Identitäten von Gaby's echter Gastfamilie nie bekannt werden könnten, bleibt offen. Am Ende des Films steht ein Stück, das Gaby anstimmt und das sowohl mit ihrer eigenen Lage als auch mit der argentinischen Vergangenheit in Verbindung gebracht werden kann.
Die Grundlage des Filmes bilden reale politische Ereignisse während der argentinischen Militärdiktatur von 1976-1983, nachdem die reaktionäre Militäradministration von Jorge Rafael Videla am Tag der Machtergreifung am 25. April 1976 die Macht übernommen hatte. So wie viele fortschrittliche Akteure im Land wurde auch die Hauptspielerin des Filmes, Frau Aleandro, in dieser Zeit ins Verborgene getrieben. Alexander sagte einmal: "Alicias Suche ist zugleich die Suche meiner Nationalität nach der wahrheitsgetreuen Darstellung unserer Zeit.
Die Filmarbeit ist insofern überzeugend, als sie zeigt, dass sie ihr eigenes Schicksal trotz allem, was sie dabei verloren hat, verändern kann. "Die offizielle Story, zusammen mit einer Reihe anderer Spielfilme, war die erste, die nach dem Fall des letzen argentinischen Diamanten, General Galtieri, und seinem selbstherrlichen Regime entstanden ist. Ursprünglich wollte der Direktor Puenzo den Kinofilm aus Furcht vor seiner eigenen Unversehrtheit mit versteckten 16mm-Kameras aufnehmen, aber die Jungfernjunta wurde zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Drehbuchs umgestoßen.
Die Dreharbeiten fanden ausschließlich in Buenos Aires, Argentinien, statt, darunter auch auf der Plaza de Mayo, wo sich die Madres de Plaza de Mayo Ende der 70er Jahre trafen und Zeichen und Darstellungen von verschollenen Personen während des Dreckigen Kriegs aufhoben. Bestes fremdsprachiges Filmmaterial; 1986. Los Angeles Filmkritiker Vereinigung Auszeichnungen: Der beste fremdsprachige Spielfilm; 1985. New Yorker Filmkreis der Kritiker Auszeichnungen:
Toronto International Filmfestival: People's Choice Award, Luis Puenzo, 1987; Premieren ACE: Best es Schauspielerin, Norm Aleandro; Best Regie, Luis Puenzo; Bestes Filmmaterial; 1986. Golden Globes: Bester Fremdsprachenfilm; 1986. Auszeichnungen der Argentinischen Filmkritiker-Vereinigung: Cóndor de Plata; Best Actress, Norm Aleandro; Best Camera, Félix Monti; Best Director, Luis Puenzo; Best Editing, Juan Carlos Macías; Best Movie; Best Young Actress, Analía Castro; Best Original Screenplay, Àída Bartnik und Luis Puenzo; Best Cooperateur, Patricio Contreras; Best Supporting Actress, Chela Ruíz; 1986.
Filmfestival von Cannes: Bester Schauspieler, Norm Aleandro; Ökumenischer Jurypreis, Luis Puenzo; 1986. David di Donatello: Bester ausländischer Schauspieler, Norm Aleandro; 1987. Academy Awards: Bester Original-Drehbuch; 1986. Filmfestival Cannes: Golden Palm, Luis Puenzo; 1985.