Zur Durchsetzung ihrer Interessen und Wünsche machen sie oft kleine Präsente. Solch ein Foto von ihren Landsmännern hat vor kurzem in einer Vorlesung Karlygash Makatowa gezogen. Der Kasache ist unter anderem Manager des International Jazz Festivals in Almaty. "â??Aber ich liebte die Menschen in meinem Landâ??, erklÃ?rte Makatova vor dem Publikum, das auf Anfrage der deutschen Allgäuerin Renate Schimkoreit an das Goethe-Institut gekommen war.
Allerdings weiß die Künstlerin aus nahezu 25-jähriger Berufserfahrung in eigenständigen Ländern wie den USA, dass die Katholiken ihre Mentalität verändern müssen, wenn sie eine stärkere internationale Stellung einnehmen wollen. "â??Ich verdamme niemanden, ich beschreibt meine NÃ??chsten nur auf spöttische Weisenâ??, sagt der GeschÃ? Ziel ihrer Porträtmalerei ist es, den Menschen einen Rückblick in den Gesichtern zu geben: "Ich will schlichtweg, dass sich die Menschen weiterentwickeln", erklärt Makatowa.
Makatowa erklärte ausführlicher, dass die Mentalität des Verteilen s von Gaben bereits an der Hochschule ihren Anfang genommen hat. Stattdessen wird der Karrierefortschritt durch individuelle Gespräche vorangetrieben. Wenn es um Familienangehörige und Freundschaften geht, ist es für die Menschen in der Kasachstangesellschaft üblich, sich vorbehaltlos zu stützen. Auch wenn dies im Grunde genommen erfreulich ist, so sagt Makatova, dass unehrliches Handeln nicht ohne Wenn und Aber hingenommen werden dürfe.
Die Jugendlichen sind eindeutig eigennütziger und distanzierter von der Mentalität der älteren Menschen. Anders als Vertreter anderer Staaten sind die Menschen in Kasachstan daher für jeden Anlass angemessen bekleidet.
Sie arbeitete bis Ende November als Volontärin in der Politikabteilung der Delegationsleiterin der EU-Kommission in Kasachstan. Die 20-jährige Anara Kulmambetowa hat ihr Studium an der Koktschetau State University in Kasachstan absolviert. "Warum hast du Kasachstan als Zielland für dein Auslandspraktikum gewählt? Es ist dort bereits sehr vergleichbar mit Kasachstan.
Mein erster Aufenthalt in Kasachstan war vor zwei Jahren am Goethe-Institut. Was empfindest du als Frauen in diesem Land als solche? Besteht ein unterschiedliches Verständnis der Rollenverteilung von Männern und Frauen in Deutschland und Kasachstan? In Kasachstan fühlte ich mich sehr wohl. Weil ich eine Dame bin, gibt es keine Schwierigkeiten. Es wird oft behauptet, dass es die wichtigste Aufgabe einer Ehefrau ist, sich vor allem in Asien um ihre Familien angehörigen zu kuemmern, waehrend der Mann das Gehalt verdiene.
Doch nicht nur in Kasachstan, sondern auch in Deutschland gibt es viele Frauen, die sich nur um ihre Familien kümmert und keine Arbeit finden, wie zum Beispiel meine Kusine und meine Kusine. Andererseits kenn ich auch einige kasachische Frauen, die bereits um die 30 Jahre alt sind, aber keine Gastfamilie aufbauen wollen.
Auch in Kasachstan wird diese Entwicklung immer deutlicher. Es stellt sich immer wieder die berechtigte Sorge, was Mann und Firma von einer Person verlangen. Ein gutes Beispiel: Ein Kasachstan wollte nicht von einer US-Dozentin gelehrt werden, weil sie keine Gastfamilie besaß und daher seine Erwartungen an eine echte Dame nicht erfüllte.
Welche Perspektiven haben Ihrer Meinung nach Frauen und Männern in Kasachstan und Deutschland, um ihre Kompetenzen und ihr Potenzial weiterzuentwickeln? Weshalb gibt es zum Beispiel nur wenige Frauen in Wirtschaft und Verwaltung? Ich bin in Kasachstan nicht mehr in Sicherheit. Die Chancengleichheit von Frauen in Deutschland ist gewährleistet. Für leitende Positionen werden jedoch eher Menschen herangezogen, sie werden nicht geschwängert und verbleiben als Arbeitskräfte im Unternehmen, es handelt sich oft nur um einen finanziellen Gesichtspunkt.
In Bezug auf Forschung und Lehre ist es für Frauen meines Erachtens schlichtweg komplizierter. So sind beispielsweise im deutschen Außenministerium 70 Prozentpunkte der Belegschaft männlich und nur 30 Prozentpunkte weiblich. Welchen Stellenwert hat der Zustand für das Verständnis der Frauen von ihrer Funktion? Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern muss durch den Gesetzgeber nicht nur in Bezug auf die geschlechtsspezifische Verteilung, sondern auch in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter gewährleistet werden.
In Deutschland gibt es gewisse Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen. Bei einer Schwangerschaft dürfen die Frauen ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat nicht mehr zur Arbeit gehen und erhalten dann eine Gehaltsfortzahlung bis zum Erreichen des Alters von einem Jahr, dann Erziehungsgeld. Die Tatsache, dass sie Einfluss ausüben, wird dadurch verdeutlicht, dass "Schüler" heute eher männlich und weiblich als nur noch " Schüler " gemeint sind.
Darüber hinaus gibt es von der EU ein Anti-Diskriminierungsgesetz, das die Rechte der Frauen sichert, wenn sie geschlechtsspezifisch eingeschränkt oder gewalttätig gehandhabt werden. In diesem Fall kann und muss die betroffene Person mit ihr vor den Richter gehen. Worauf liegt Ihre Hauptpriorität: Beruf oder Privatleben? Für mich sind sowohl Beruf als auch Privatleben wichtig.
Momentan ist mir meine berufliche Laufbahn viel bedeutender und ich mag auch mein Fachstudium. Ich habe aber einen Freundin, die mit mir eine Gastfamilie aufbauen will. Wenn du aber einen findest, kannst du leicht Beruf und Privatleben miteinander vereinbaren. Dann bin ich mir nicht ganz so recht bewusst, ob ich dann einen großen Appetit auf das Essen in Deutschland haben werde.
In Deutschland wird meine Freundin aber mehr Arbeit haben und keine Zeit, dann übernehme ich natürlich alle Hausarbeiten, wie meine Mama, die alles zu Haus macht: Sie kochte, reinigt und bearbeitet etc. Ich denke nicht, dass in Kasachstan auch nur ein einziges Kasachisch gekocht werden kann, das ist die Mentalität. Sie ziehen die Kleinen auf, sie setzen sich zu Haus hin.
Das wollen die Maenner nicht, sie sind so gebildet, dass sie lieber eine Erzieherin zahlen wuerden. Glauben Sie, dass die Lage der Frauen in allen Teilen Kasachstans die gleiche ist? Bei Großstädten wie Almaty und Astana bevorzugen Frauen je nach Lebensstil oft eine berufliche Laufbahn gegenüber einer Gastfamilie.
Wir kennen eine Person in Ust-Kamenogorsk, die ihr Baby allein aufzieht und nicht verheiraten will. In Russland ähnelt die Lage Kasachstans, aber in anderen zentralasiatischen Staaten sind die Überlieferungen noch ausgeprägter, die Menschen dort auch anders. In Tadschikistan war ich, eine blondhaarige Dame wie ich ist dort auffallend, und die Herren kamen auf mich zu und baten um Geschlechtsverkehr, das war wirklich unerfreulich.
Im kasachischen Raum ist es nicht so beliebt, deshalb ist die Ehescheidungsrate so hoch. Nein, ich mag es, eine Dame zu sein. Existieren gewisse Aktivitäten, die nur Frauen oder nur Frauen ausüben können? Tatsächlich haben Frauen und Männern die selben Eigenschaften, berühmte Franzosen Kochende sind männlich, d.h. sie können trotzdem köcheln.
Im kasachischen Raum führen viele Frauen Obusse, in Deutschland denken die Menschen, dass Frauen kein Automobil führen können. Frauen müssen nicht geschwächt sein, sie müssen ihre Kraft unter Beweis stellen, damit ein Mann seine Einstellung ändert! Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrte Kollegin, vielen Dank für das Vorstellungsgespräch!