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Zahlreiche Partnerbörsen im Internet locken mit einem günstigen Testzugang. Dating: Ein/e ModeratorIn von gefälschten Profilen erzählt von seinem Beruf. Hans-Peter Schmidt* arbeitete im vergangenen Jahr für die Hans-Peter Schmidt* GmbH, die das Dating-Portal Netfix unterhält. Dort kontrollierte Schmidt Benutzerprofile, die mit Bildern von hübschen Mädchen ködern, hinter denen aber in Wirklichkeit Mitarbeiter von Netfix, so genannte Modemacher, stehen. Auf diese Weise schildert Schmidt seine Kolleginnen und Mitarbeiter - die Menschen, mit denen sich jeden Tag tausend Menschen unterhalten, die meinen, mit scharfen Ladies zu flirten.

Laut Schmidt arbeitet die Moderation im Schichtdienst in einem Hamburger Büroraum, von frühmorgens bis nachts. Ihre Aufgabe ist es, unsere Gäste zu verleiten, etwas auszugeben. Man kann bei uns zwar kostenfrei mitmachen, muss aber ansonsten für nahezu alles so genannte Funk-Münzen bezahlen - eine Cyber-Währung, die man für richtiges Bargeld kauft.

Netfix befindet sich mit seinem Geschäftsverhalten in guter Gemeinschaft. Laut dem Branchenservice Singles Exchange Comparison. de sind allein in Deutschland jeden Monat mehr als acht Mio. Menschen auf rund 800 Dating-Portalen tätig. Doch nur gut fünf Prozente der Profilen sind auf Funflip. de fake. Diese diente vor allem dazu, "die Benutzer zu unterhalten, wenn nicht genug echte Benutzer online sind".

Der ehemalige Mitarbeiter Schmidt sagt, er habe an einem 8-Stunden-Tag rund hundert schöne Damen ausgespielt. "Es wurde uns aufgetragen, die Auftraggeber in so lange wie möglich zu involvieren. "Am Abend fühlte ich mich schmutzig", sagt Schmidt. Der Netfix versichert, dass "erotische Angebote auf der Bühne nicht grundsätzlich verboten sind". Der Moderator sollte den Teilnehmern keine falsche Versprechungen machen und muss alle anwendbaren gesetzlichen Vorschriften beachten.

Inwiefern das Unternehmen dies beherrscht, steht nicht fest. "Ende jedes Gespräches mit einer Frage", so Schmidt, sind die Bedingungen bei uns ähnlich wie bei einer Schlange von Pushern. "Jedes Interview sollte ich mit einer Fragestellung abschließen, die der Kunde beantworten muss", sagt Schmidt. "Außerdem haben wir uns über die Kundschaft geäußert", sagt Schmidt.

"I flirtete mit Leuten, die für Unterhaltungen mehrere tausend Euros ausgaben", sagt Schmidt. Das Unternehmen hebt jedoch hervor, dass es nichts tut, was viele andere Flirtportal-Wettbewerber nicht tun. "Dass es solche falschen Profilen gibt, wissen viele Anwender gar nicht", sagt Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Zuvor leitete er bereits den Trueflirt-Partneraustausch mit einer anderen Gesellschaft.

Beide, die Trueflirt und die Firma Spaßflirt. de, wurden bereits von der Bundesanwaltschaft untersucht. In den AGB verweist Spaßflirt ausdrücklich - wie Trueflirt vorher - darauf, dass Chatpartner moderieren können. Das kaum jemand AGB gelesen hat und dass die falschen Profilen auf der Website nicht als solche gekennzeichnet sind, spielt dabei keine Rolle. der AGB.

Doch Hans-Peter Schmidt zieht daraus seine persönlichen Konsequenzen: Netfix informiert, dass ein solcher Fall der Unternehmensleitung nicht bekannt ist. Dagegen ist Schmidt überzeugt: "Solche Ereignisse sind bei Netfix Alltag."