SPD: "Überflüssige Belästigung" Zuerst der sagenumwobene "Mann ohne Gesicht" links, jetzt seine besten Köpfe: Steht die schwarz-gelbe Staatsregierung hinter dem Umbruch bei renommierten Steuerfahndern? Die Abwanderung von national renommierten Steuerfahndern in Wuppertal löst Spekulation und Misstrauen aus. Mit Sandra Höfer-Grosjean (45) und Volker Radermacher (49) wechselt die Führungskraft des Finanzamtes Wuppertal in die große Deloitte-Kanzlei, wie die Sozietät bestätigt.
Die Änderung verstärkt den begründeten Vorwurf, dass die schwarz-gelbe Staatsregierung der von Wuppertal betriebenen intensiven Steuerhinterziehung ein Ende setzen könnte. Immer wieder war die wuppertalische Landesbehörde mit dem sensationellen Kauf von Steuerdaten-CDs in den Medien präsent. Damit wurden landesweit Milliarden in die Staatskasse gesteckt. Nach dem Ausscheiden des legendären "Mannes ohne Gesicht" Peter Beckhoff vor einem Jahr wurde Höfer-Grosjean von Norbert Walter-Borjans (SPD), dem damaligen Finanzminister von NRW, zum vorläufigen Nachfolger berufen.
CDU-Ministerpräsident Armin Laschet habe mit "überflüssiger Belästigung erfolgreicher Steuerfahnder" "No-Tax-Areas" für Spitzenverdiener geschaffen, bemängelt SPD-Landeschef Michael Groschek. "Ein Linkssprecher sagte, dass eine Staatsregierung nicht deutlicher zum Ausdruck bringen könnte, dass sie eine Strategie für die Wohlhabendsten verfolgt: "Dieselbe Staatsregierung, die das Sozialkarte für die Bedürftigsten kündigen wollte, verließ Millionen von wohlhabenden Steuerschwindel.
"Die schwarz-gelbe Staatsregierung hatte weitere Käufe von Steuer-CDs nicht ausgelassen. Das Alpenland soll angeblich gar die Steuerfahndung der wuppertalischen Steuerfahndung mit Spionen belegt haben. Das bedeutet, dass landesweit 120.000 freiwillige Mitteilungen gemacht wurden, davon 23.300 allein in NRW mit Blick auf die Schweiz. Daraus resultierten nach Berechnungen des Finanzministeriums des Landes 2017 landesweit Steuermehreinnahmen von geschätzten sechs bis sieben Mrd. EUR - allein in NRW seit 2010 2,4 Mrd. EUR. Kürzlich waren die Steuerfahndung nach Tricks und Betrug durch deutsche Firmen über Letterbox-Gesellschaften in Malta auf dem Weg.
Die Abwanderung von überregional renommierten Steuerfahndern in Wuppertal löst Spekulation und Misstrauen aus. Mit Sandra Höfer-Grosjean (45) und Volker Radermacher (49) wechselt die Top-Führungskraft des Finanzamtes Wuppertal in die große Deloitte-Kanzlei, wie die Anwaltskanzlei am vergangenen Donnerstag in München bestätigt. Die Änderung verstärkt den Misstrauen der oppositionellen Seite, dass die schwarz-gelbe Staatsregierung der von Wuppertal begonnenen intensiven Steuerhinterziehung ein Ende setzen könnte.
Das lehnt die Staatsregierung ab. Immer wieder war die wuppertalische Landesbehörde mit dem sensationellen Kauf von Steuerdaten-CDs in den Medien präsent. Damit wurden landesweit Milliarden in die Staatskasse gesteckt. Nach dem Ausscheiden des legendären "Mannes ohne Gesicht" Peter Beckhoff vor einem Jahr wurde Höfer-Grosjean von Norbert Walter-Borjans (SPD), dem damaligen Finanzminister von NRW, zum vorläufigen Nachfolger berufen.
Michael Schneiderwind aus Aachen erhielt jedoch nach der Bundestagswahl die Chefposition. Mit allen gesetzlich zugelassenen Mitteln wird die Bundesregierung den Weg zur Bekämpfung der Steuersünde konsequent fortsetzen, behauptete das Finanzministerium NRW dagegen. Unter der Leitung von Michael Schneiderwind als neuer Büroleiter wird die Tätigkeit mit der gleichen Sorgfalt fortgeführt. In der SPD hingegen wurde von "unnötiger Belästigung erfolgreicher Steuerfahnder" gesprochen.
SPD-Landeschef Michael Groschek hat CDU-Premier Armin Laschet kritisiert, weil er "No-Tax-Areas" für Spitzenverdiener geschaffen hat. Der schwarz-gelbe Staat hatte weitere Käufe von Steuer-CDs nicht ausgelassen. In der Schweiz und in Liechtenstein werden seit 2006 Steuerhinterziehungs-CDs mit entwendeten Daten gekauft. Der von der Schweiz bemängelte Ansatz war lange Zeit kontrovers, wurde aber von den obersten nationalen und internationalen Gerichtshöfen als akzeptabel erachtet.
Im Jahr 2012 hat die Schweiz gegen die NRW-Beamten gar einen Haftbefehl ergangen. Das Alpenland soll angeblich gar die Steuerfahndung der wuppertalischen Steuerfahndung mit Spionen belegt haben. Das bedeutet, dass 120.000 freiwillige Mitteilungen, davon 23.300 allein in NRW, landesweit mit Blick auf die Schweiz gemacht wurden. Daraus resultierten nach Berechnungen des Finanzministeriums des Landes 2017 landesweit Steuermehreinnahmen von geschätzten sechs bis sieben Mrd. EUR - allein in NRW seit 2010 2,4 Mrd. EUR. Kürzlich waren die Steuerfahndung nach Tricks und Betrug durch deutsche Firmen über Letterbox-Gesellschaften in Malta auf dem Weg.