Ergoboss Thorsten Oletzky gab zu, dass das Unternehmen "nicht immer seinen eigenen Anforderungen an eine offene Unternehmenskommunikation entsprach". Per Ende Sept. hatte die Firma ergother "weit über" 500 Prämienfahrten über einen Zeitabschnitt von zehn Jahren auditiert. Im Jahr 2007 hatten die Reiseteilnehmer an einer Feierstunde mit Huren in der Hauptstadt Ungarns auf Rechnung der Versicherungsgesellschaft teilgenommen.
Die Skandalgeschichte war im Monatsmai 2011 bekannt geworden. Ergo bestaetigte Ende Augusts, dass bereits mehrfach erfolgreich Reisende in einen Swingerclub in Jamaika gereist waren; ein angeblicher Besuch in einem Bordell auf Mallorca im Jahr 2005 konnte am Ende nicht geklaert werden. Kitzbühel 2010 und 2011 - Taxirechnungen wurden für Passagiere ausgestellt, die von einer Table-Dance-Bar in ihr Haus zurückkehren.
Es gibt keine Quittungen für die Theke. Die Agenten eines Büros haben ein so genannten "Swinger Hotel" in Jamaika besucht (2009 und 2011). Auch ? Agenten aus einem Büro haben dieses Haus auf Jamaika besucht (2010). Hamburg (2010) - Ein Außendienstmitarbeiter stellte vier Tickets und Drinks für 69,50 EUR aus einem Stripteasebar auf eigene Rechnung in Rechnung.
New York (2010) - Während einer Wettbewerbsfahrt ging eine Teilnehmergruppe nach dem amtlichen Angebot in einen Klub mit Stripteaseprogramm; der Reisebegleiter bezahlte die Drinks. Der Preis betrug etwa 900 EUR. Rio de Janeiro (2010) - Das Audit ergab Beweise für Drinks von etwa 300 EUR aus einem Diskothek, die dem Konzern in Rechnung gestellt wurden.
Tallinn (2009) - Zehn Eintrittskarten im Wert von 100 EUR wurden von einem Striptease Night Club in Rechnung gestellt. Wien (2008) - Die Teilnehmer fakturierten Getränkebelege in der Größenordnung von ca. 250 EUR an einer Nacht. Seit mehr als einem Jahr ist das Unternehmen wegen des Sex-Skandals und anderer Anschuldigungen in den Medien präsent.
Die Hamburg-Mannheimer, die sich mittlerweile in die Gruppe eingegliedert hat, hatte ihre besten 100 Repräsentanten zu einer Sexparty nach Budapest mitgenommen. Das Sexbinge habe 83.000 EUR gekostet, sagte der Chef der Firma Oletzky dem "Spiegel". Die Firma Ego gibt zu, dass die Ausgaben von der Mehrwertsteuer abgezogen wurden. Infolge des Sexskandals schärft die Firma ergonomo die Verhaltensvorschriften für Arbeitnehmer und selbständige Außendienstmitarbeiter.
Er ist einem erpresserischen Versuch unterworfen und hat eine Strafanzeigen gestellt. Der Vorwurf soll nicht nur mit dem Sexskandal, sondern auch mit Behauptungen über Riester-Verträge verbunden sein. In großen Anzeigen entschuldigt sich ergother. Die Firma ergos reicht eine weitere Beschwerde ein. Dementsprechend organisierten Repräsentanten der Hamburg-Mannheimer in den Jahren 2009, 2010 und 2011 Ausflüge zu einem Swinger-Club auf Jamaika.
Die meisten Vorfälle seien Fahrten, die von selbständigen Intermediären selbst durchgeführt wurden, oder Aufforderungen in ihrer freien Zeit, so ergother. Das interne Audit des Konzerns hatte die Belegdokumente erneut durchgesehen. Auf den Budapester Skandal reagierte die Firma mit einem neuen Code of Conduct, der ab Anfang 2011 nicht nur für die Mitarbeiter des Konzerns, sondern auch für die für die selbständig für die Firma arbeitenden Versicherungsintermediäre gelten wird.
Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Munich Re, einem Rückversicherer mit rund 19.600 Mitarbeitern in Deutschland.