Doch der Wunsch, nach 1 1/2 Jahren mit dem Boot wieder auf dem Weg zu sein, war dann doch gr??er. In den vergangenen Jahren haben wir mit AIDA so viele verschiedene Nationen mit unterschiedlichen Kulturkreisen und Menschen kennen gelernt und leben heute noch von den vielen wunderschönen Momente. Wir sind nach einem kleinen Rundflug von München nach Palma und einer 25-minütigen Busfahrt gegen 15 Uhr im Hotel angekommen.
Den Rest des Tages verbringt man auf dem Boot, alles ist uns noch sehr bekannt. Zuerst gibt es ein reichhaltiges Frühstück und einen wunderschönen Ausblick auf das Wasser. Abends sehen wir uns die Sendung der AIDA-Stars an, hier präsentieren sich alle Musiker des Shows. Hier hatte die Stadtverwaltung einen kostenfreien Bus-Shuttle eingerichtet. Von dort aus können Sie mit dem Auto fahren.
Aber es ist auch nicht weit, in die City zu gehen, die nichts Spezielles zu bieten hat. Auf jeden Falle lohnt es sich, eine Reise durch die schöne Natur zu machen, möglicherweise mit einem Ausflug in die Hauptstadt Porto Cervo. Von der Hafenausfahrt biegen wir in die Bucht von La Cala ein.
Auf der einen Straßenseite scheint die Großstadt lauter und hektischer zu sein, hat aber auch viele wunderschöne Parkanlagen, in denen man sich wohlfühlen kann. Durch einen wunderschön angelegten Schlosspark gehen wir zum Palazzo Reale, auch Normannischer Palast oder Palast der Normannen und dergleichen. Unterwegs zum Boot erkunden wir das Teatro Massimo. Dort haben wir eine Reise via AIDA nach Herkulaneum gebucht, wie wir sie bereits in Pompeii kannte.
Also beschlossen wir, zur Burg Sant Elmo oberhalb der Ortschaft zu gehen. Obgleich der Sonntagabend bereits um 10 Uhr sehr lebhaft war, waren die Süditaliener voll von Lebenslust und Tatkraft. Von oben hatten wir einen herrlichen Blick auf die Innenstadt, den See- und Binnenhafen und natürlich den Wespen. So war es zwar sonntags, aber die Wochenmärkte und viele Läden waren noch geöffnet.
Das ist für uns eine sehr glaubwürdige und lebendige Welt. Weil unser Boot sehr stadtnah war, haben wir uns dort um die Mittagszeit gestärkt und sind am Mittag wieder auf einen Spaziergang gegangen. Hier lohnt sich die Galerie Umberto unweit des Hafens, die derzeit renoviert und teilgerüstet wird. Wir haben für die italienische Landeshauptstadt "Rom auf eigene Faust" über AIDA gebuch.
Wir hätten gerne den St. Peters Dom besucht und den Blick von der Haube auf Rom genießen können, aber die Warteschlange davor war schlichtweg zu lang. Also beschlossen wir, die ganze Welt zu erkunden. Mit AIDA waren wir zum zweiten Mal in Rom und konnten uns mit Hilfe des verteilten Stadtplans gut ausrichten. Über stark frequentierte Geschäftsstraßen erreichten wir das Nationale Denkmal für Vittorio Emanuelle, auf dem man einen wunderschönen Blick auf das Antiquitätenviertel hat.
In einer Sitzbank konnten wir die Stille genießen, hatten einen weiteren herrlichen Ausblick auf die Tiberbrücken, die Engelsburg und den St. Peters Dom, von dem wir gegen 16:30 Uhr zurückkehrten. Durch eine recht ländlich geprägte Region Italiens ging man nach einer kurzen Autofahrt durch die Innenstadt zurück zum Kiel. Dominiert wird diese Ortschaft von den Medizinern, die hier 300 Jahre lang regierten.
Für uns war der Clou dieser Großstadt die Kathedrale, der Kirchturm und das Baptisterium, die mit verschiedenfarbigem Murmelmarmor bekleidet sind. In den Geschäften auf der Kommandobrücke handelte es sich im Hochmittelalter um Metzgereien. Aber weil der Geruch von verdorbenem Fleisch die ganze Zeit über flutete, befahl Großherzog Ferdinand, dass hier nur Goldgräber arbeiten durften. Von hier aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Welt.
Hier wurden wir von den köstlichen Backwaren in einer der vielen Backstuben der Innenstadt angezogen. Wir fuhren zu einer 1 ½ Stunde dauernden Reise nach Pisa. Wir fuhren nach einer kleinen Autofahrt zurück nach Livorno. Schön, wenn man locker durch die Gegend läuft. Das Herz der Großstadt ist klein, wir werfen einen Blick auf den Dom, den Place Marechal und das Palais Esch.
An der Küste angelangt, gehen wir gerade noch pünktlich zum Boot zurück, bevor ein heftiger Regenguss eintritt. Unsere Schiffe sind sehr zentrumsnah gelegen. Die Rambles, die bekannte 1200 Meter lange Promenade der Großstadt, beginnen direkt hinter dem Hafengebiet am Columbus-Denkmal. Am weitesten im nördlichen Teil der Großstadt befindet sich der Parque Güell, zu dem eine recht ansteigende Strasse führt.
Von oben aus hat man einen herrlichen Blick auf die Innenstadt und den Fluss. Hier haben wir den kostenlosen Parkplatz besichtigt, aber von hier aus hat man einen kleinen Blick in den bezahlten Teil. Es ist nicht mehr weit bis zum Raumschiff. Doch nach so vielen Metropolen haben wir es vorgezogen, unsere Fahrt bequem auf dem Boot zu beenden.
Neben unserem AcidAblu befanden sich auch AIDAstella und AIDAcara im Container.