Auch in Hamburg und Leipzig stellte sich heraus, dass fast jeder dritte Teilnehmer bereits seinen Lebensgefährten verraten hatte. Bei jeder zehnten Verwandtschaft würden sich die Pärchen untereinander bescheißen. Also was sprechen dagegen oder dafür, eine Affäre zu vergeben? Wenn dies das erste und einzigste Mal ist, sollten Sie den Affären Ihres Partners vergeben.
Egal aus welcher Richtung Sie von einem Affäre wissen, Ihr Gesprächspartner sollte ehrlich und ehrlich mit Ihnen über das was passiert ist sprechen und sich bei Ihnen dafür entschuldigen. 2. Es muss Ihnen deutlich werden, dass er eine gemeinschaftliche Partnerschaft will und dafür einsteht. Eine Affäre tritt normalerweise auf, wenn der/die PartnerIn etwas in der Partnerschaft verpasst.
Lass dir von deinem Freund sagen, wie das passieren konnte. Legen Sie die Voraussetzungen für Änderungen in der Verknüpfung fest, um eine erneute Ausführung von Ereignissen zu verhindern. Wenn sich Ihr Gesprächspartner für Ihre Ideen einsetzt, hat er eine weitere Möglichkeit dazu zu haben. Vergebung ist nicht gleich Vergebung und heißt nicht zwangsläufig Aufrechterhaltung.
Sie sollten jedoch den Affären Ihres Partners verzeihen, um sich von emotionalen Ballasten wie Ärger oder Rachegefühl zu erlösen. Falls Ihr Gesprächspartner Sie nicht zum ersten Mal verraten hat und ein berüchtigter Fremder ist, sollten Sie ihn abschreiben. Falls Ihr Gesprächspartner seinen Irrtum nicht erkennt oder die Verantwortung ablehnt, dann wird er vermutlich keine gemeinsamen Zukunftsperspektiven für Sie beide sehen.
Dies ist dann beileibe kein verzeihliches Versäumnis mehr. Jeder geht natürlich anders mit einem Affäre um. Wurden permanent unbefriedigende Wünsche in der Partnerschaft (Nähe, Wiedererkennung, Verehrung, Förderung - oder Sex) der Auslöseimpuls? Wenn wir jedoch in einer allgemein zufriedenen Partnerschaft mit unserem Lebenspartner wohnen, dann ist es sehr vorteilhaft, bewusst und beständig Loyalität zu wählen - trotz aller Versuchungen, die das Alltagsleben mit sich bringt.
Deshalb sollte im Vorfeld gut bedacht werden, ob es sich lohnt, die Partnerschaft zu gefährden und den Ehepartner zu schädigen.