Cd Neuerscheinungen Juli

Neuerscheinungen Juli

Order Schlager zum Verlieben by Daniela Alfinito as CD. Neuerscheinungen Juli 2018 Sein erstes Team, The Young Jazz Giants, wurde von Kamasi Washington & K. gegründet. Danach studiert Washington an der UCLA Ethnologie und spielt mit Sergeant Dogg und Raphael Saadiq. Aufgeteilt in zwei Teile, Himmels und Erden, führt Washington den Zuhörer auf eine Entdeckungsreise, in seine Lebenswelt, sein ganzes Dasein, aber auch in seine eigenen Ideen, Wünsche, Träume, Einbildungen.

Das geniale Saxophonspiel des Künstlers ist das Bindeglied eines Klangs, in dem sich harte Rillen, massives Funkfundament und cosmischer Blau verbinden. Im Alter von 15 Jahren schrieb sie ihre ersten Lieder in ihrer Geburtsstadt Tobago, weit über 800 werden bis jetzt komponiert sein, von denen ein Teil auf ihren 20 Platten zu finden ist.

Calypso Rose beschäftigte sich besonders mit dem Problem der Chancengleichheit, ihr erster Gesang beschäftigte sich bereits mit den verschiedenen Möglichkeiten, die Männer und dergleichen geboten wurden und oft noch geboten werden. Sie war vor Jahren tatsächlich in den Ruhestand getreten, bis sie von Künstlern wie Manu Chao ermutigt wurde, fortzufahren, denn eine solche Gesangsstimme war immer noch unerlässlich: Politikal verpflichtet und deutlich in der Aussage, aber mit einem umwerfenden Klang versehen, der auch die neuen Titel wie "Calypso Blues", "How Long" oder "A Man is a Man" auszeichnet.

Manchmal groovig, manchmal erhebend mit Hinblick auf die Tanzfläche, werden Lieder wie "It's Summertime", mit Lammkeulen Kurt Wagner an Board, oder "Paris Sur Mer", mit dem großen Benjamin Biolay, neben den Morcheeba-Klassikern der vergangenen zwei Jahrzehnte platziert. Der Beat passt hervorragend, die tiefliegende Substruktur sorgt für den Durchbruch der Lieder, die optimale Mischung aus Rhythmus und dezenter Melodik, die optimale Aufnahme für das Ende eines gelungenen Küstentages.

Der Mann mit der Blickfangbrille wäre in einer faireren Gesellschaft schon lange ein Superheld gewesen: Multi-Instrumentalist und Synthie-Experte, Tanzforscher und Jazzexperte, Soundtrack-Smith und Popkenner - Jimi Tenor ist ein absolutes Multitalent. Doch wie dem auch sei - die Weltgeschichte ist nicht fair, die Popspektakel sicherlich nicht, und man kann nicht sagen, dass der finnische Hase unter dem Dach des Radars liegt.

Seine letzte Würfe trägt den Namen "Ordnung des Nichts" und das ist sicherlich alles andere als ein "Nichts", dieses Mal bearbeitet Chénor das weitläufige Gebiet der antiken Seele. "Mysteria " ist ein schwülerischer Rhythmus zwischen Stevie St. James und dem Zeitgenossen Beck, "Naomi Min Sumo Bo" ist jazzartig, vorbereitetes Easy Listening zwischen Cubano und Calypso, der diagonal benannte "Tropical Aal" entführt den Zuhörer auf eine Reise in die Zeit der siebziger Jahre, könnte auch Hintergrundmusik für eine Reisedokumentation oder das Titelmotiv eines Offpage-Kulturmagazins sein.

Die Aufnahme erfolgte übrigens im eigenen Tonstudio Blütenring in Berlin, wo das Label auf einen nahezu unbegrenzten Pool von Vintage-Instrumenten zuruckgreifen konnte. Aber wenn man einmal seine Klanglandschaften durcharbeitet hat, sind Titel wie der Titeltrack seines neuen Alphabets "Age Of", das autotuninggetriebene "Black Snow" oder das asiatisch wirkende "RayCats" hypnotisches Electro-Zeug, mal im Ambient Margin, mal in der NÃ??he von Sound-Hobbyisten wie Air oder dunkel wie Nine Inch Nails, die er bereits auf der Tour begleitet hat.

Hartwind - "Silver Machine" Die kommende Nummer meiner Radioshow "Flashback" auf Bytes. fm handelt von Motörhead' Live-Aufnahme "No Sleep `til Hammersmith". Zu langsam zur Disko - "Brasil" wurde in der vergangenen Nummer diskutiert - und immer noch regelmässig auf dem Plattenspieler, für mich bereits eine der Zusammenstellungen des ganzen Jahrs.