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Strategie zur professionellen Mobilisierung älterer Arbeitsloser in Polen Vorbildlich für die Erarbeitung einer Strategie zur Aktivierung von älteren Arbeitslosen in der Polnischen Republik Kujawien-Pommern war das Programm "50plus - Beschäftigungsbündnisse für ältere Menschen in den Regionen" für die Langzeitarbeitslosen. Ziel des Projektes der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torun in Kooperation mit den Regionalakteuren der Arbeitsmarktverwaltung war es, die guten deutschsprachigen Erlebnisse mit diesem Programm auf die polnische Verhältnisse zu transferieren.

Wie in Deutschland ist auch in Polen die Arbeitslosigkeit signifikant gesunken, so dass auch hier die Integrationsprobleme der Langzeiterwerbslosen in den Vordergrund drängen. IAB-Forscherin Dr. Katja Wolf hat auf einem gemeinsam mit der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torun am 10. Juni 2018 in Nürnberg darüber berichtet, warum die Wiedereinstellung von älteren Erwerbslosen in Deutschland eine große Aufgabe ist.

Die gesundheitlichen Restriktionen, niedrige oder überholte IT-Kenntnisse, Beschränkungen der lokalen Beweglichkeit, Bedenken der Betriebe gegenüber älteren Menschen und Familienpflichten machen es aus der Perspektive der Arbeitsvermittler schwierig, ältere Arbeitslose in den Arbeitmarkt zu integrieren. Darüber hinaus erachten Vermittlungsexperten, die für eine kürzlich durchgeführte IAB-Studie interviewt wurden, die Betreuung sowohl der Erwerbslosen als auch der betreffenden Betriebe als geeignete Maßnahme zur Steigerung der Erwerbsfähigkeit von älteren Menschen.

Darüber hinaus können Lohnsubventionen für ältere Menschen die Motivation zur Rückkehr in den Beruf anheben. Prof. Zenon Wi?niewski von der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torun, der das Vorhaben zur Erarbeitung einer Strategie zur Aktivierung von älteren Arbeitslosen in der gesamten Republik Polen leitete, hat in seinem Vortrag gezeigt, wie die Strategie der Aktivierung dort in verschiedenen Arten von Gegenden erprobt wurde. Im Rahmen der Untersuchung wurden die Städte Torun, die über eine zeitgemäße postindustrielle Wirtschaft mit niedriger Arbeitslosenquote verfügen, die Städte Grudzi?dz mit einer überholten industriellen Infrastruktur und der Landkreis W?oc?awek, der sich durch eine überholte Agrarwirtschaft, eine überholte Infrastruktur, höhere Arbeitslosenquote und Niedriglöhne auszeichnet, gewählt.

In allen Bundesländern ist es gelungen, den Prozentsatz der erfolgreich geschaffenen Arbeitsplätze durch ein Bündel von Massnahmen deutlich zu steigern. Moszy?ski Moszy?ski von der University of Torun stellte die von der Arbeitsgruppe realisierten Fallbeispiele in der ländlich geprägten Gegend W?oc?awek vor. Die zu diesem Zweck interviewten Erwerbslosen und Berater gaben Gesundheits-Checks, Coaching, Schulungen zur Selbstvermarktung und Individualförderung sowie die Möglichkeiten der medizinischen Ausrüstung für den Berufseinstieg und die Mobilitätsförderung die besten Ergebnisse.

In Deutschland wurden die Rekrutierung und (Weiter-)Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern in Unternehmen der chemischen Industrie in Fallbeispielen und einer Repräsentativbefragung der Unternehmen erörtert. Als Vorreiter auf dem Gebiet der Demographie wird die chemische Industrie angesehen, da dort seit einiger Zeit demografische Tarifverträge bestehen und der Prozentsatz der Unternehmen mit Massnahmen für ältere Arbeitskräfte verhältnismässig hoch ist. Im Rahmen des Workshops präsentierte Lutz Bellmann, Forschungsbereichsleiter "Unternehmen und Beschäftigung" am IAB und Dozent an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wichtige Ergebnisse des Projekts.

Als besonders wirkungsvolle Unternehmensmaßnahmen werden dem Bericht zufolge altersmäßig gemischte Arbeitsgruppen, die Einbindung von älteren Mitarbeitern in Gesundheitsförderungsmaßnahmen, firmeninterne Weiterbildungsmaßnahmen und das Angebot, auch nach der Pensionierung für das Unternehmen zu arbeiten, genannt. Die betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen sind besonders wichtig, da die Antragsteller aus betrieblicher Perspektive oft nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfügen.

Die Flexibilitaet und Widerstandsfaehigkeit aelterer Menschen, aber der Mangel an geeigneten Qualifikationen ist das groesste Hemmnis fuer die Rekrutierung aelterer Menschen.