Frauen Rumänien

Damen Rumänien

Rumänien Serie, Teil 2: Einst Irrsinn und zurück "Wenn man in Rom ist, macht es wie die Römer" - natürlich nehmen sich kosmopolitische Reisende dieses Leitmotiv zu Herzen, denn es ist der einzige Weg, die Landschaft und ihre Menschen kennenzulernen. Abhängig davon, in welchem Staat Sie reisen, dauert es nur wenige Momente. In Rumänien erfahren die Neulinge beim Abflug vom Airport die erste Aufklärung. Also habe ich es direkt auf dem Weg zum Haus bekommen und es hieß: NIEMALS mit einem Rumänentaxi vor mich treten.

Es scheint, dass die Leiter der meisten Branchen (Bukarest ist in sechs Branchen unterteilt) der Meinung sind, dass Straßenmarkierungen die rumänische Geistlichkeit unnötigerweise einschränken würden. So klammerte ich mich an den Türdrücker der 20 km zwischen Flugplatz und Hotelanlage und bewunderte die Leistungen des Taxifahrers, sich trotzig in jeden Kreisel zu stürzen (Rumänien strotzt vor ihnen) und acht Fahrspuren von der Linken nach der Rechten zu bewegen.

Der gute Mann benutzte auch sein Mobiltelefon für lange Distanzen (auch in Rumänien nicht erlaubt, aber egal) und gab seinem Schwäger anscheinend einen ärztlichen Termin mit nur zwei Tagen Zeit. Dennoch kam es zu der zweiten Lektion: Glauben Sie NIE an eine rumänische Hotelbroschüre. Aufgrund der Höflichkeit der rumänischen Bevölkerung und der Tatsache, dass sie niemandem Leid zufügen möchte, wurde nicht erwähnt, dass WiFi nur in einem sehr engen Funkkorridor im Empfangsbereich verfügbar war.

Unglücklicherweise nicht die Rumänen, sondern Mitglieder einer der unzähligen ehemaligen Sowjetrepubliken. Man kann bei Rumänen - vor allem als Frauen - immer das Gute im Menschen ansprechen, bei Menschen, die gebratene Kernspäne zerbrechen und die Schüsseln raffiniert durch die Spalte zwischen den Frontzähnen in den Ascher speien, auch wenn ich mich gehindert führe.

Jeder, der solche Verwirrungen in einem positiven Licht sehen will, kann zumindest beanstanden, dass die Rumänen seit den Tagen der planwirtschaftlichen Entwicklung sehr rasch das kapitale Raketenabwehrsystem erlernt haben: Das katholische ABC: Mailings sind daher noch nicht wirklich weitverbreitet, aber überraschenderweise haben viele Rumänen zwei Mobiltelefone. Rumänische sind kommunikativ, und das Mobiltelefon ist eine gute Möglichkeit, Ihr Privatleben mit anderen zu teilen.

Also habe ich meine dritte Lehre gezogen: Die Rumänen mögen DRAMA. "Hier hat mein Platznachbarn sein Mobiltelefon herausgezogen und einen Kumpel angerufen: "Hey Traian, hier ist ein Anfänger mit einer neuen Geschichte"). Unglücklicherweise ist die Messlatte für deutschsprachige Anfänger bei mir von nun an hoch. Das Land ist zum Nachdenken anregend. Rumäniens sind Fanatiker der Snackkultur.

Der Kreislauf schliesst sich: Das meiste, was man über diese Karpaten erfährt, ist, wenn man tut, was sie tun: Rumänen sind ein gesprächiges Volk, die meisten Jugendlichen beherrschen zumindest eine Sprache. Bald werden es nicht nur Römer sein, sondern auch Römer, Niederländer und Deutschen, Spanner und Römer.

Damit wird nicht nur Rumänien in der EU, sondern auch Europa in Rumänien sein. Auf 50 qm liest man im folgenden Teil der Reihe das Portrait eines ganz gewöhnlichen Rumänenpaares - und sein Dasein. Rumänien: Hochmut und Vorurteile. Mit 240.000 km ist Rumänien flächlich gesehen das grösste südosteuropäische Staat (etwa so gross wie die ehemalige Bundesrepublik).

Der Staat ist in 41 Bezirke unterteilt (Judäa). Der Standort des Landes befindet sich im Zentrum von drei wichtigen Gebieten - Mitteleuropa, Südeuropa und dem östlichen Teil der ehemaligen Sowjetrepubliken. Rumaenien ist ein schoenes Reiseland, das dem Besucher alles bietet: von den majesttaetischen Bergketten der Kuestenkarpaten ueber die weitreichenden fruchtbare Ebene bis hin zu den Sandstraenden an der Schwarzmeerkueste.

Sie können in den Bergen wandern oder eine Bootsfahrt durch das Flussdelta machen - sofern die Moskitos Sie am Leben erhalten. Rumänien ist mit fast 22,435 Mio. Einwohnern das bevölkerungsreichste südosteuropäische Bundesland (gefolgt von Serbien mit nur 11 Mio.). Von diesen sind 90 Prozentpunkte rumänisch, sieben Prozentpunkte ungarisch, und es gibt immer noch kleine Minderheitengruppen von Germanen, Ukrainern, Serben, Kroaten nach wie vor und zwar alle.

56 Prozentpunkte der Gesamtbevölkerung wohnen in Großstädten, knapp ein Viertel der Rumänen sind unter 15 Jahre alt. Rund zwei Mio. Menschen wohnen in der Provinzhauptstadt Bucuresti. Der Bevölkerungsanteil liegt bei 94 Einwohnern pro km², 87 Prozentpunkte der rumänischen Einwohner sind orthodox. Im Jahr 2002 belief sich die Zahl der Erwerbstätigen auf rund 10 Mio., von denen 44 v. H. in der gewerblichen Wirtschaft (ohne Baugewerbe) und 23 v. H. in der Agrarwirtschaft tätig waren.

Schätzungsweise zwei Milliarden Rumänen wohnen und in der Fremde - aber die meisten betrachten dieses Verbannungsgebiet nur als ein vorübergehendes Böses, um Geld zu verdienen. Der gesetzlich vorgeschriebene Bruttomindestgehalt in Rumänien liegt seit dem I. Jänner 2007 bei 390 neuen Lei (RON, entspricht rund 115 Euro). Laut der Nationalen Bank von Rumänien sind die Bruttolöhne in den vergangenen vier Jahren um durchschnittlich 22,4 Prozentpunkte (2004) angestiegen.

Allerdings kann dieser Minimallohn bestenfalls als grobe Orientierungshilfe herangezogen werden, da das Gehaltsniveau in Rumänien von Region zu Region und von Sektor zu Sektor sehr stark variiert und in der Regel erheblich über dem gesetzlich festgelegten Mietgehalt liegt. Verglichen mit den dt. Lohnniveaus ist das slowakische Gehalt natürlich verbittert gering - vor allem außerhalb der Wirtschaftszentren Bukarest, Timisoara, Cluj und Sibiu.

Der Hauptort Bukarest hat zurzeit die größten Löhnen und Gehälter in Rumänien. Bereits die zügellose Bestechlichkeit war dafür verantwortlich, dass Rumänien 2004 nicht in die erste Welle der EU-Erweiterung einbezogen wurde. Laut dem globalen Korruptions-Index von Transparency International belegte Rumänien 2006 den 84. Rang und liegt damit auf Augenhöhe mit Staaten wie Algerien, Madagaskar, Mauretanien, Panama und Sri Lanka.

Es war damit das korrupteste aller EU-Staaten und Kandidaten. Im Vergleich: Deutschland belegt Platz 16, Italien Platz 45 und selbst Polen Platz 61. Rumänien ist jetzt Mitglied der EU, aber das ist nach wie vor das größte Hindernis - auch wenn die Bundesregierung alles in ihrer Macht Stehende unternimmt. Nichtsdestotrotz ist die Mehrheit der Rumänen der Ansicht, dass Gerichtsentscheidungen hauptsächlich von Geldern und Einflüssen abhängig sind.

In Rumänien lebt ein viertel der Bevölkerung unterhalb der staatlichen Armut, mit einem großen Armutsunterschied zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Schließlich gab es zu Beginn des Jahres eine Rentensteigerung, so dass die durchschnittliche Rente nun 374 RON oder 110 EUR beträgt. Rumäniens sind nach wie vor sehr fest in ihren Familienvereinen verankert, sie helfen sich untereinander - auch in finanzieller Hinsicht.

Das bedeutet, dass die meisten Pensionäre erwarten können, von ihren eigenen Kinder versorgt zu werden. Alleinlebende Pensionäre haben jedoch zu viel zu verkraften, um zu versterben und zu wenig, um zu überleben - und wenn sie von einer Krankheit begleitet werden, wird es mehr als traurig. Für 2006 lag die Arbeitslosigkeit bei 5,8 Prozentpunkten, für 2007 wird eine Quote von 5,7 Prozentpunkten erwartet.

Rumänische Staatsangehörige werden als gut gebildete Fachkräfte und Arbeiter angesehen. Seit dem Jahr 2000 ist das Bruttoinlandsprodukt auf einem stabilen Wachstumspfad und stabilisiert sich bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 5 vH. Die Haushaltsdefizite sind für ein reformierendes Land überraschend niedrig und liegen noch unter dem normalen Stand derjenigen Staaten, die der EU am I. May 2004 beitraten.

Nichtsdestotrotz hat Rumänien nach wie vor einen hohen Reformbedarf, insbesondere in den Themenbereichen öffentliche Verwaltung, rechtliche Sicherheit, Gewohnheiten und Korruptionsbekämpfung. Laut dem Statistischen Amt Eurostat betrug das rumänische Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Jahr 2005 rund 35 Prozentpunkte des Durchschnits der EU-Mitgliedstaaten. Vor Bulgarien, das heute als das ärmste Staat der EU angesehen wird, liegt Rumänien.

Das nationale Straßennetz von 14.824 Kilometern Länge wurde bereits zu über 90 Prozentpunkten, teilweise mit Unterstützung der EU, nach Mindeststandards wiederhergestellt. Die meisten Strassen sind jedoch noch wenige Kilometer von westlichem Niveau in Sicht. In Rumänien werden 37% der Eisenbahn aus dem Staatsbudget geförder. Die internationalen Flughäfen von Bukarest bieten direkte Verbindungen nach Berlin, München und Frankfurt sowie zu den anderen Hauptstädten Europas.

Seit jeher hat Rumänien einen bedeutenden Platz in der grenzüberschreitenden Donauschifffahrt.

Außerdem führen die Koalitionsmitglieder einen Kräftekampf mit einer sehr blonden Parteiführerin (Elena Udrea, Liberal Party of Romania, auch "Basescu's Girl" genannt), eingeleiteten Diskrepanzen, "zufällig entdeckten" Aktenvermerken, brennenden Vorträgen und drastischen Aufrufen. Am besten sind übrigens die Taxifahrer aus Bukarest, so wie die Rumänen im Allgemeinen sehr vom Politikleben begeistert sind.

Ähnlich wie in anderen Staaten, die sich in einer vergleichbaren Lage wie Rumänien befinden, gewinnt das Mobilfunkgerät zunehmend den Telekommarkt erobern. Dies liegt zum einen daran, dass das Geldbetrag nicht in eine neue TK-Anlage, sondern unmittelbar in ein Mobilfunkgerät fließt. Aktuell gibt es nach aktuellen Informationen rund 13,354 MIO. Es ist nichts ohne ein Mobiltelephon möglich, die meisten Jugendlichen haben zwei.

Dies hat jedoch weniger mit zwanghafter paralleler Telefonie zu tun als mit der Tatsache, dass für jedes Mobiltelefon verschiedene Tarifvereinbarungen getroffen werden und dann je nach Tageszeit das entsprechende Mobiltelefon genutzt wird. Diejenigen, die sich absolut mit dem Problem auseinandersetzen wollen, sollten die Rumänen allein gelassen und sich an folgende Adresse wenden: 213 Wulfstan St. Diejenigen, die nach Rumänien reisen, sollten nicht übersehen, dass das Jahr bis zum blutigen Fall des Ceausescu-Regimes in einer Form einer Orwell-Diktatur zu Ende gehen musste - und das gut 50 Jahre lang.

Nach wie vor sind für die Denker, die sich geweigert haben, das Landesinnere zu betreten, bilden sie die Reserven und Ressourcen für die psychische Gesundung. Möglicherweise sind die rumänischen Gelehrten deshalb etwas freundlicher als ihre westliche Pendants - sie haben nicht vergessen, wie man staunt. Ich bin nach zwei Tagen in Rumänien immer wieder begeistert von Deutschland: Wie schafft man es, dass alles so gut abläuft?

Sie können sich auf die Fahrpläne der Züge stützen (ein Rumäne lachte und rollte auf dem Flur und schrie über die Verzögerung von ein paar Minuten). Ich versumpfe nach vier Tagen im Lande in tiefe Verehrung für die Rumänen: Unfassbar, wie machen sie das? Darüber hinaus sind die rumänischen Frauen wahre Schönheit (siehe Mädchen) und die rumänischen MÃ??nner sind zumeist echte Herren.

Rumänisch ist eines der letzen Reserven des Handküsses (neben einigen Gebieten Österreichs und Ungarns). Natürlich werden Frauen an den Toren festgehalten, in ihre Mäntel eingearbeitet, gepflegt und geflirtet, umworben und geschmeichelt. Die Menschen in Rumänien heiraten ziemlich früh, eine gute Partnerschaft (auch ein reicher Ausländer) ist kein ungewöhnliches Unterfangen.

Darüber hinaus haben die meisten Frauen mehrere Geschwister, Cousins und andere Männer, die ein wachsames Auge auf die Würde der kleinen Dinge haben. Der Grundsatz ist einfach: Wenn man Rumäniens Privatpersonen kennenlernt, wird man wie ein Angehöriger der Familie betrachtet - und man muss etwas mitnehmen. Vor allem Frauen müssen mutig sein: Vor diesem Hintergund ist die Vorliebe der rumänischen Frauen für Schuhe mit schwindelerregendem Absatz nicht hoch genug zu bewundern:

Rumänien beherbergt die mit etwas mehr als zwei Mio. Einwohnern bevölkerungsreichste Roma-Gruppe Europas, die überhaupt nicht zu den Rumänen paßt. Das Schlimmste für die Rumänen ist jedoch, dass die Sinti und Roma einen großen Teil des schlechten Images des Staates im Außenbereich ausmachen. Die Bezeichnung "Roma" ist im Lande nicht üblich und wird nicht richtig interpretiert.

Laut Volksmeinung bestand die marodierende Diebesbande der neunziger Jahre hauptsächlich aus römischen Romas, aber sie wurden im Allgemeinen mit rumänischen Männern gleichgesetzt. Mehr als 80 Prozentpunkte der gefolterten Schützlinge in den furchtbaren Waisenhäusern der Zeit des Kommunismus waren auch Sinti und Roma, die von ihren Erziehungsberechtigten im Stich gelassen wurden. Nach wie vor das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel in Rumänien.