Gothic Schweiz

Gotische Schweiz

einem der " beeindruckendsten mittelalterlichen Profanräume der Schweiz ". Kultur CH Mittwoch 19.09., Mittwoch 26.09.

, Samstag 29.09., die Stille präsentiert: Gothic, Wave, Medieval Rock, NDH, Eektro, EBM, etc. Die Stille präsentiert: Spellbound präsentiert: Die Noxiris stellt vor: Sa 27.10., Dark Entries stellt vor: Sa 10.11., Gothwerk und Noxiris und Ox stellen sich vor: Kultur: S: 17.11., Noxiris und mehr als Modus: Die Solanaceae präsentiert:

SanduhrDJs: Sa 08.12., Gothwerk und Noxiris und Ox stellen Kulturen vor: Zauberhafte Geschenke: Zombieproduktionen Geschenke: Mittwoch 26.12., Gothwerk und Noxiris und Ox zeigen Kultur: Eine Noxiris und mehr als nur ein Modus: Fri 18.01., Dark Entries präsentiert: Solanaceae präsentiert: StundenglasDJs: DJs: 01.03. CHF, Gothwerk und Noxiris und Ox zeigen Kultur:

Schwarz Elf Geschenke: Zauberhafte Geschenke: Die Noxiris Geschenke: Schwarz Elf präsentiert: Solanaceae präsentiert:

The Twins (Die Zwillinge)

Goten, Gruftis oder Waver: Die Angehörigen der so genannten Schwarzszene haben viele Vornamen. Was ihnen gemein ist, ist, dass sie sich in der Regel in schwarzer Kleidung anziehen, unheimliche Geräusche anhören und von Sterben und Flüchtigkeit begeistert sind. "Die Gruftis pflegen eine anti-smalltalk Kultur. Die beiden sind auf der Suche nach Tiefe und stellen tabuisierte Fragen", sagt Direktorin Mitra Devi (51), die sich in ihrem Dokumentarfilm "Gothic" (2014) mit der Schwarzszene beschäftigt hat.

ch ", würdigt eine protestierende Reaktion auf die übliche Oberflächenbeschaffenheit in der Neigung zu Schwarz und Ernsthaftigkeit, aber auch eine Einladung zur Freude am Leben: "Indem man sich immer dessen bewußt ist, daß das Dasein endlich ist, erfährt man den Augenblick intensiver. Auch wenn man sich nicht in der Lage sieht, das Sein zu genießen, kann man den Augenblick nicht wahrnehmen. "Zugleich würde sich die Szenerie dem Verbrauch und dem Handel verschließen und ihre Verwirklichung vielmehr im innersten Wohlstand anstreben.

Auch wenn Gothos oft hervorheben, wie wertvoll ihnen die inneren Wertvorstellungen sind, messen viele von ihnen dem Stil und der Eigenwerbung große Bedeutung bei. "Die Gruftis wollen als starkes Individuum wahrnehmbar sein. Der gotische Stil entstand zu Beginn der 80er Jahre aus der Punkszene. Zu dieser Zeit wurde Gothic oft als "Positive Punk" oder "Positiver Punk" oder "Positive Punk" oder "Positive Punk" bezeichnet. Entgegen dem, was man vielleicht ahnen mag, geht der heutige vertraute Szenenname Gothic nicht auf die Gothic-Ära im Mittleren Alter zurück, sondern basiert auf dem gleichen Musizierstil, der sich vor etwa 40 Jahren in England entwickelte.

Das musikalische Spektrum der Gruuftis ist geprägt von dunklen und ziemlich dumpfen Klängen. Im Teenageralter hören die Zwillinge Andrea Scheibmayr und Alexandra Rüegger (35) Punk-Musik. Die Zuger Frauen wurden erst im Alter von 20 Jahren zu echten Gothsies. Beide Spezies haben Kontaktpunkte, aber es gibt auch deutliche Unterschiede: "Die Schwarzdarstellung ist sehr geduldig, nahezu gewaltlos, und der Alkoholkonsum ist recht gering.

Das liegt unter anderem daran, dass es auf die Schönheit ankommt - und diejenigen, die getrunken haben, sehen die meiste Zeit nicht gut aus", sagt Andrea Scheibmayr lachend. Bei der Berufswahl entschieden sich beide für "weiß": Andrea wurde Pflegefachfrau, Alexandra Zahnarzthelferin. Andrea ist heute als Piercerin und Alexandra als Sekretärin bei einer Krankenversicherung tätig.

Sie feiern immer noch Feste, Alexandra vielleicht etwas mehr als Andrea, die heute zwei Kinder hat. "â??Wenn ich auf eine Feier komme, fÃ?hlt es sich an, als kÃ?mme ich nach Hauseâ??, schwÃ?rmt Alexandra RÃ?egger. Die Kohäsion in der Szenerie ist gewaltig. Dies half ihr besonders beim Tode ihres väterlichen Lebens - "auch weil Gotik nicht vordergründig ist und man auch über Traurigkeiten sprechen kann".

Auch im Berufsalltag ist Martin Meier (41) immer in Dunkelheit bekleidet. Wenn Martin Meier mit 17 Jahren zu seiner ersten Black-Party kam, war es wie eine Errettung. Darüber hinaus ist Martin Meier im Gegensatz zu vielen gotischen Gothics nicht nur der Geschichte zugeneigt, sondern auch sehr zukunftsweisend. Daß Annie Bertram (39) in der Schwarzszene landete, hat viel mit ihrer Entstehung zu tun: Sie ist in Leipzig groß geworden, wo seit mehr als 20 Jahren das Wellen-Gothic-Treffen findet, Europas wichtigstes Ereignis der Branche, das inzwischen jedes Jahr rund 20 Zuschauer anzieht.

Die in Zürich lebende Annie Bertram lebt heute entgegen der Befürchtung ein "ordentliches" Privatleben als Generalsekretärin in einem Beratungsunternehmen. In Eigenausstellungen und Bildbänden, aber auch im Auftrag - zum Beispiel von renommierten Größen wie z. B. Ungheilig oder Klutengel sowie für das Szene-Magazin "Gothic-Magazin", wo sie es mit ihren Fotos immer wieder auf das Titelbild schafft.

Das Fotografenpaar Anie Bertram liebt starke Kontraste und perfekte Qualität. Für Dani Hirschsteiner (30) und Colette Wyss (29) ist Gothic nicht auf Bekleidung begrenzt. Sie waren vor ihrer Verwandtschaft gotisch. "Für mich muss es jemand von der Stelle sein. Beide haben großen Wert auf die Musik: "Ich schöpfe daraus Kraft", sagt Dani, der als Bedacher seinen Unterhalt bestreitet.

Auch für Colette, Stationsleitung in einem Alten- und Pflegeheim, ist es von Bedeutung, dass der Tot in ihrer Umgebung kein Tabuthema ist: "In meinem Job bin ich oft mit dem Tode bedroht. Im Kulturzentrum Aarau im Kulturzentrum des Kiffs war Angela Laely (31) mit dem Schwarzvirus angesteckt worden. Damals veranstaltete der "Kiff" regelmäßig einen Black Ball: "Ich war weniger an der musikalischen und der Haltung der Gruftis fasziniert.

Ihre Stärke: eine Mixtur aus Manga-Stil und Gothic-Chic. Wenn Sie der Schwarzszene nahe kommen wollen, sollten Sie den "Black Ball" im Zürcher Stadtpalais X-tra besuchen. Die Veranstaltung ist neben der "Sommerlichen Schlossromantik" auf der Burg Lenzburg die bedeutendste Veranstaltung im Jahr. Für Neugierige, die es vorziehen, aus der Ferne zu sehen, gewährt der Dokumentationsfilm "Gothic" von Mitra Devi einen tiefen Einblick ins Schaffen der schweizerischen Gothisten.