Seit acht Jahren ist er jedoch mit seiner nicht behinderten Ehefrau, mit der er vor seinem Unglück zusammen war, zusammen, von denen vier Ehepartner sind. Allerdings, sagt Martin, haben sie erst vor kurzem die gewohnten Schwierigkeiten erlebt, da sie seit seinem Unglück kaum Zeit zusammen hatten. Für Martin steht jedoch erst in der ersten Phase jeder Partnerschaft die Behinderung im Vordergrund: "Sonst kommt derselbe Alltagsleben und damit die gleichen Schwierigkeiten auf".
Allerdings trifft ein Menschen mit Behinderungen bei einem Partner mit Behinderungen auf "Gleichheit und Verständnis". Allerdings ist es nach Peter möglich, dass Menschen mit Behinderungen ihre Altersgenossen auf der Suche sind, weil sie "Angst vor Zurückweisung oder zu hohe Ansprüche eines Partners" haben. Einige haben nach Barbaras Einschätzung nur relativ wenige Kontaktmöglichkeiten zu nichtinvaliden Menschen, weshalb ihre Wahl weitgehend auf Menschen mit Behinderungen beschränkt ist.
Aber auch Peter glaubt, dass man im Umgang mit nichtinvaliden Menschen einfach "viel grössere Chancen" hat. Barba berichtet über behinderte Menschen, die "denken, dass sie wegen ihrer Behinderung keinen Partner gefunden haben und beharrlich nach einem suchen". Aber das gilt für alle, ob Behinderte oder nicht, ergänzt sie rasch.
Denn "es geht um die Person und nicht um die Behinderung", unterstreicht Barbara. Sie hat vor 24 Jahren ihren Mann geheiratet - damals war er noch nicht einmal im Schlaf. Lesern, die noch auf der Suche nach Partnern sind, kann es möglich sein, ihre Chance mit unseren Verknüpfungen zu Matchmaking-Seiten für Menschen mit Behinderungen in der untenstehenden Link-Box zu erhöhen.