Hiobst Schöner wurde im Jahr 1934 in Bremen geboren. Er erlebte mit seiner Gastfamilie die Bombenanschläge in Bremen, die Räumung und wird ins mecklenburgische Dorf Vitfow gebracht. Im Dorf finden die Familien seit geraumer Zeit eine vom Kriegswirrwarr weniger beeinflusste Wohnung, bis die russischen Einmarschmarschierer einmarschieren. Sie wurde später nach Bremen vertrieben und erlebte die großen Schwierigkeiten nach dem Ende des Krieges und während der Enazifizierung ihres an der Frontlinie gestürzten Großvaters.
"Man sagt immer, man soll die damaligen Ereignisse für die Zukunft aufschreiben", sagt Hiobst Schöner in seinem vorläufigen Wort. Weltkrieges ein spannendes Zeugenaussagen über die Ereignisse jener Zeit, das noch einmal all die Schrecken schildert, die der Hitlerkrieg seinem Volke und den Völkern der betroffenen Länder angetan hat.
Das Deutsche Königreich und das Schutzgebiet Sept. 1939 - Sept. 1941
Der vorliegende Sammelband zeigt die Verfolgung von jüdischen Menschen im Schutzgebiet Böhmen und Mähren für die Zeit seit 1939 und im DDR für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1941: Nach dem Kriegsanfang leben die jüdischen Menschen in der Mitte der Gesellschaf t wie Ausgestoßene: Sie erhalten kleinere Rationen, müssen gezwungenermaßen zwangsbewirtschaftet werden und leben auf kleinstmöglichstem Gebiet in jüdischen Spezialhäusern zusammen.
Bei den ersten Abschiebungen wurden mehrere zehntausend nach Polen oder Frankreich deportiert. Als mit der Ausweitung des Krieges immer mehr Menschen unter deutscher Kontrolle standen, strebten die Machthaber eine "Gesamtlösung der jüdischen Frage" an. So wurden die jüdischen Reichsangehörigen im Jahr 1941 von einem "jüdischen Stern" markiert und standen kurz vor ihrer Abschiebung.
Henry war in Amerika und wird von den Bewohnern nicht als Weltenbummler verehrt. Seine Prosaprosa transportiert so die Begegnung mit der Geschichte und der Moderne, mit Alt und Jung, mit viel Freude und Wut, ist fröhlich und ernsthaft. INHALT: Mon di ieu Spriegelbild Tausendgüldenkraut Hochzeitsreise Pilleken hinter Heinrich, der Kutschergesellschaft bei der Ausreise nach Amerikaheinrich Die Beerdigung wartete auf mich, und zwar auf Mann und Frau Der kleine Schlucker Der Leseversuch am Teich: Als er wieder mit dem Reisebus angewiesen wurde, schlüpfte er in das Livery.
Eine Knopfleiste wurde abgerissen, Heinrich näht sie allein auf. Das wunderschöne Liverpool, auf dem Ärmel war ein großes Löcher, die Falter waren drinnen gewesen. Beim Anblick von Heinrich rannte die ältere Frau lautstark und kreischend in den Hähnchenstall. Da sagte Heinrich, auf die eine oder andere Weise, jetzt werden wir zum Ende kommen. Der Heinrich hat nach ihr angerufen und ich habe nur auf sie gewartet.
Der Heinrich führte die Rosse wieder in den Pferdestall und kehrte nach Haus zurück. Der Heinrich war auf der Suche nach ihr. In aller Stille nahm Heinrich seine Livree ab. Auch unter dem anderen Ast zerriss sie sie auf. Es war wirklich so schlecht, bat er und kniend vor dem Bette und nahm die zerknitterten Arme der Frau in die Hand und fürchtete sich, die ganzen vierzig Jahre bei mir?
Seine Hände wischten ihm die Traenen der Alte von ihren Augäpfeln und sie war wieder sehr gluecklich, als sie sagte: "Wo, ich, ich, ich sag's nicht.