Verbannung und Identität: Die italienische Jüdin in der Schweiz (1943-1945) - Silvano Longhi
Der Band behandelt das Schicksal jüdischer Fluechtlinge aus Italien in der Schweiz waehrend des Zweiten Weltkriegs. Ziel der Arbeiten ist es, zu schildern, wie sie dort gelebt haben, was sie getan haben und welchen Einfluß sie auf ihre zukünftigen Erwartungen in Italien hatten. Die Autorin befasst sich zunächst mit der explosiven Frage der Ablehnung an den Landesgrenzen, dem schweren Alltag in den Lagern und der Versorgung und Unterstützung der Ausreisenden.
Im Anschluss daran wird das äußerst rege Treiben der in Italien lebenden und politisch engagierten Menschen oder mit UnterstÃ? Man versuchte auch, den abgeschobenen Italienerinnen und Italienern beizustehen. Die Anstrengungen zugunsten der im okkupierten Italien verbleibenden jüdischen Bevölkerung waren sehr gut, wodurch ein fruchtbares Bündnis zwischen Spendern, Flüchtling und der Resistenza zustande kam.
Es ist eines der wichtigsten Anliegen der Arbeiten, aufzuzeigen, wie all diese Faktoren und das Leben mit den vielen anderen jüdischen und italienischen Bürgern Europas ihre eigene Judenidentität beeinflusst haben.
Die Bekämpfung der Strömungen, die sie untergetaucht haben. Ein Schweizer hat ihr Glück gerettet. Nun sucht die kanadische Sue H.* (33) die tapfere Dame, die sie vor dem Untergang gerettet hat. Einzige Information über die Heldin: Sie kommt aus der Schweiz und heißt so. Ein spektakulärer Schlucht mit einem versteckten Steilhang.
Er verbirgt sich in einer Grotte, die nur durch eine Lücke zu erreichen ist. Im Eingangsbereich begegnet das Ehepaar der schweizerischen Frau Patrizia. Sie war mit zwei Freundinnen am See, ist so enthusiastisch, dass sie wieder mitschwimmt. Die Grotte ist schmal. Alleine die beiden kanadischen und die Schweizer sind da.
Die Sue H. sucht einen Startvorteil, um eine Verschnaufpause einzulegen - das Baden im turbulenten Nass lässt ihr Kraft rauben. Danach seht sie ein Tau neben dem Steilhang. Aber der Strom ist kräftig - er reißt ihn unter die Wasseroberfläche. Dies macht sich nun auch bei den Schweizern bemerkbar. Rasch geht sie zu Sue H., reißt sie über die Wasseroberfläche, unterstützt sie.
Aber aus der Grotte zu baden - ihre Kraft reicht nicht mehr aus. Sie werden von der Frau festgehalten und kommen gut an den Einlass. Patrizia ist ihre Engelin aus der Schweiz.