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Auf diese Weise rekrutiert die Dating-App "Once" Singles. "Die EU muss ihre Lebensmittelunternehmen zähmen." Nicht nur in den Industrieländern, sondern auch in den Schwellen- und EntwicklungslÃ?ndern trÃ?gt ein ungesunder Lebensmittelanteil zu Ã?

bergewicht und Erkrankung bei. Deshalb muss die EU ihre Lebensmittelunternehmen strikter regeln, verlangt Foodwatch. Theo Bode äußert sich zum Problem der Übergewichtigkeit durch gesundheitsschädliche Nahrungsmittel. Die Gründerin der Konsumentenschutzorganisation Foodwatch hat den internationalen Lebensmittelunternehmen den Krieg erklärt und ihnen vorgeworfen, für den weltweiten Anstieg nahrungsbedingter Erkrankungen wie Übergewicht und Zuckerkrankheit verantwortlich zu sein.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat sich der Prozentsatz der adipösen Menschen in 73 Staaten seit 1980 zumindest verdreifacht, und dreizehn Prozentpunkte aller Erwachsener auf der ganzen Welt sind fettleibig. Aber nicht nur die Industrieländer sind davon berührt; auch in Entwicklungs- und Entwicklungsländern sind Schokoladenriegel, Süßgetränke und salzhaltige Endprodukte seit langem Teil der alltäglichen Nahrung. Laut Foodwatch sind dafür die internationalen Lebensmittelunternehmen gemeinsam verantwortlich, indem sie ihre Erzeugnisse aufgrund von Unterernährung mit synthetischen Vitaminen und Mineralien angereichern und auf den Inlandsmarkt bringen.

Zu den Beklagten gehörten auch die europäischen Unternehmen: Das holländische Unternehmen Unilever, die Schweizer Nestlé und die Franzosen Dänone zÃ??hlen zu den zehn gröÃ?ten Lebensmittelunternehmen der Weltpremiere. Natürlich beeinflussen die Kaufgewohnheiten der Konsumenten auch die Wahl der Lebensmittel, und die Konsumenten sind dafür verantwortlich, was sie für ihre Angehörigen kaufen.

Doch die aggressiven Marketingmaßnahmen der Lebensmittelunternehmen sind äußerst missverständlich, die Menschen sind schlichtweg irregeführt", sagt Bode. Er gibt in einem von ihm zu diesem Themenbereich veröffentlichten Werk beispielhaft an, wie offensive Unternehmen ihre Erzeugnisse in aufstrebenden Märkten vertrieb. In Brasilien gehen rund 77.000 Verkäuferin in Nestlé-Handwagen in armen Gegenden von Haus zu Haus und vertreiben Frühstücksartikel.

Das ist aber nicht wahr, denn wir haben beide gleichzeitig", sagt Bode. Auch bei den Weltkonzernen ist diese Beanstandung nicht unerhört geblieben. der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Weltkonzerne die Die bestehenden Weiterbildungskampagnen der Unternehmen sind für Foodwatch ein reinem Marketingkonzept. "Sie wissen sehr gut, dass Ernährungserziehung wenig bringt", sagt der Firmengründer Bode. In der Tat kommt eine Untersuchung des Kompetenznetzwerks Adipositas zu dem Schluss, dass verhaltensorientierte Prävention die Adipositasquote nur um ein Prozentpunkt senken kann.

Bode fordert daher, das Thema Gesundheitswesen als Allgemeingut zu betrachten und politischer zu schützen: "Anstatt es den Behörden der betreffenden Entwicklungsländer zu übergeben, müsse die EU ihre eigenen Unternehmen zähmen. Auch hier in Deutschland gibt es keine verbindlichen Vorschriften gegen gesundheitsschädliche Nahrungsmittel. Doch die Interessenvertretung der Lebensmittelunternehmen ist sehr ausgeprägt.

Man muss sich die Frage stellen, inwieweit Unternehmen für die Konsequenzen ihrer gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel haftbar gemacht werden sollten. Auch hier und anderswo", sagt Bode. Sie sollte deutlich machen, dass ihre eigenen Unternehmen auf der ganzen Welt wesentlich zur Unterernährung und zu Erkrankungen wie Adipositas beiträgt und entsprechende Massnahmen in ihrem eigenen Rechtsbereich ergreifen, an die sich auch ihre eigenen Unternehmen im Übrigen im Übrigen international orientieren sollten.