Die Webseite ist ein Nachschlagewerk für die vielen Motorradfahrer, die die Waage bereits mit Erfolg benutzen. Es gibt auch eine große Anzahl anderer Webseiten, die die Vorstellung der Größenordnung verbreitet und zum Teil auch für veröffentlichte Tourbeschreibungen nutzen (siehe Beispiele). Diese Waage ist Teil des DIMB MTB-Guide Trainings, des DAV Alpine Curriculum 7 (Mountainbike) und des OeAV Trainingslehrerkurses MTB.
Die Schwierigkeitsstufen basieren auf dem Können eines Durchschnittsbikers mit einem hochmodernen Bikes. Für die konkrete Einteilung und genauere Unterscheidung der Wege (und Schwierigkeitsklassen) werden sechs verhältnismäßig gut unterscheidbare Schwierigkeitsstufen (S-Grade) von S0 bis S5 verwendet. Für einen Durchschnittsbiker ist das Ende der Skala gleichbedeutend mit "locker fahrbar" und das Ende mit " unpassierbar".
Der Schwierigkeitsgrad easy enthält die Klassen S0 und S1, medium wird durch S2 bestimmt und difficult schließt alle anderen S-Klassen ein. Allerdings wird die ganze Palette der S-Sorten überwiegend über Single Trails angeboten, weshalb wir in erster Linie über diese sprechen. Der Singletrail wird ausschliesslich nach den objektivsten Wegeigenschaften unter optimalen Bedingungen wie ausreichend Licht und Trockenheit klassifiziert.
Nachfolgend sind die Auswahlkriterien für die jeweilige S-Klasse aufgelistet. Eine einzelne Strecke kann auch verschiedene Schwierigkeitsgrade in verschiedenen Abschnitten haben. Zum Beispiel wird der Weg als S3er mit zwei S3-Passagen bezeichnet. Zur einfacheren Einstufung ist die STS in so wenige S-Klassen wie möglich unterteilt, die sich leicht voneinander unterscheiden lassen. Eine Strecke, die durch S2+ gekennzeichnet ist, hat einen etwas schwierigeren Character, als man es von einem Durchschnittsweg auf S2-Niveau ahnen kann.
Eine einzelne Strecke kann nun auch nach eigenständigen Gesichtspunkten beurteilt werden, so dass z.B. nicht-lokale Fahrer besser in der Lage sind, die technische Anforderung einer Rennstrecke zu beurteilen.