Bereits seit einigen Tagen im Internet haben zwei Mio. Menschen die Website nach Angaben der ETH erfolgreich geprüft. Immerhin ist Twitter bereits im Trend: Die User veröffentlichen ihre Ratings unter dem Rautezeichen #howhot - oder jedenfalls diejenigen, die besonders gut abgeschnitten haben und sich nun freuen, dass sie wesentlich jüngerer oder attraktiverer bewertet wurden als erhofft.
Aber man sollte die Website nicht zu ernst genommen haben. Dies belegt ein Bild eines "Star Wars"-Fans: Es stellt den Jedi-Lehrer Yoda dar, eine runzlige kleine Figur. Funde der Website: 30 Jahre und sehr " heiß ".
php?title=Attraktivit%C3%A4tsforschung&veaction=edit§ion=1" title="Abschnitt editieren: Attraktivitätsforschung ">Redaktion | < Quelltext bearbeiten]
Die Forschung zur Attraktivität befasst sich mit der Untersuchung der Attraktivität des Menschen, insbesondere im Hinblick auf seine physischen Verhältnisse, seine Charakterzüge, seine soziale Position, seinen beruflichen Erfolg, seinen materiellen Wohlstand, seine Ausstrahlung. Bereits in der griechischen Epoche geht die wissenschaftliche und philosophische Untersuchung des Schönheitsideals und des Phänomens seiner Anziehung zu anderen Menschen im kulturellen Bereich Europas zurück.
Ende der 1960er Jahre begann eine enge körpereigene Auseinandersetzung mit der natürlichen Umgebung des Menschen. Ursprünglich waren die Hauptteilnehmer US-Sozialwissenschaftler, die sich vor allem mit den Auswirkungen der körperlichen Attraktivität auf verschiedene Formen von interpersonellen Beziehungen beschäftigten, wie zum Beispiel die Bereitwilligkeit, anderen zu Hilfe zu kommen. Waren die ersten Anziehungsforscher noch davon ausgegangen, dass das Schöne "im Blickfeld des Betrachters" lag, zeigten die in den 80er Jahren durchgeführte Studie zur Konformität von Urteilen, dass verschiedene Menschen in ihren Schönheitsbewertungen recht ähnlich sind.
Nun rückt die Fragestellung in den Vordergrund, welche Eigenschaften ansprechende Flächen und Korpusse ausmachen. Evolutions-Psychologische Konzepte haben in der Erforschung der Attraktivität seit Anfang der 80er Jahre eine immer wichtigere Bedeutung erlangt und hinterfragen die biologische "Bedeutung" der Attraktivität. Die evolutionäre Psychologie ist bis heute das dominierende (wenn auch unbestrittene) Theorieparadigma der Anziehungsforschung in Deutschland.
Im Mittelpunkt der Attraktionsforschung stehen folgende Fragen: In welchem Maße sind sich die Menschen in ihrem Urteil über das Schöne einig? Was sind die Eigenschaften des Gesichts oder des Korpers, die als ansprechend wahrgenommen werden? Inwiefern beeinflusst die Attraktivität einer Person den gesellschaftlichen Zusammenhang? Was bedeutet Attraktivität für die Partnerauswahl? Was ist die biologische Bedeutung von Beauty? Insbesondere die deutschsprachigen Anziehungsforscher (z.B. Ronald Henss) haben sich mit der Fragestellung auseinandergesetzt, ob bei der Beurteilung der Attraktivität von Flächen ein Meinungskonsens besteht.
Dementsprechend ist etwa die eine Seite unseres Attraktivitätsurteils subtil, die andere Seite haben wir mit anderen Menschen gemein. 3 ] Dieser (relative) Konsensbildung erscheint interkulturell, solange die entsprechenden Gutachter mit den betreffenden ethnischen Gruppen auskommen. Eine weiße Europäerin zum Beispiel ist mit den Japanern bei der Beurteilung eines Japanergesichtes weitestgehend einverstanden - vorausgesetzt, sie hat bereits "Erfahrungen" mit Japanern gemacht (z.B. hat Japanisch in ihrem Bekanntenkreis).
Obwohl Mann und Frau in ihren Schönheitsbeurteilungen bestimmte Differenzen aufweisen (z.B. sind sie bei den Bewertungen etwas vorsichtiger als bei Männern, vor allem wenn es um die Gesichter von Männern geht), sind beide Seiten im Großen und Ganzen recht einig (genau wie verschiedene Alters- oder Gesellschaftsgruppen). Heutzutage sind in der Frauenwelt mutigere Lösungen zu finden, die nicht notwendigerweise als beliebt erachtet werden.
Trotzdem setzt das soziale Umfeld immer noch die männliche Eleganz mit der Jugend gleich. Zu den erstaunlichsten Attraktivitätsmerkmalen für den Laie gehört die Mittelmäßigkeit: Werden mehrere Flächen photographisch oder computergestützt überlagert (sogenanntes "Morphing"), ist das entstehende Durchschnittsflächenbild anziehender als die Mehrheit der Einzelflächen, aus denen es entstanden ist.
Die Fehlerfreiheit der Schale ist als einer der attraktivsten Faktoren wissenschaftlich belegt - je geschmeidiger die Schale, um so besser wird das jeweilige Gesichtsbild bewertet. Ob ein Gesichtsausdruck durch Symbiose reizvoller wird, ist gründlich untersucht worden, aber die Resultate sind nicht ganz klar. Die symmetrischen Flächen werden in einigen Untersuchungen als ansprechender empfunden, während in anderen vollkommen symmetrische Flächen nicht besser - in einigen Fällen gar nicht besser - und in anderen Fällen auch nicht besser - funktionieren als weniger asymmetrische Flächen.
Es herrscht jedoch Einigkeit darüber, dass asymmetrische Verhältnisse in höherem Maße der Attraktivität eines Gesichts nachteilig sind. Ansprechende Frauengesichter haben Eigenschaften und Ausmaße, die auch die Gesichtszüge von Kleinkindern charakterisieren: große Äuglein, eine hochgezogene Nase, ein niedriger Daumen. Die Frage, ob die Attraktivität dieser Eigenschaften mit ihrer wahrnehmbaren Kindheit verbunden ist (so genannte "Neotenie-Hypothese") oder ob sie die jeweilige Geschlechtertypizität des Gesichts reflektiert (d.h. den Kontrast zum Männergesicht, das sich durch einen starken Unterkiefer, eine ebene Stirnfläche und kleiner aussehende Äuglein auszeichnet), ist in der Forschung kontrovers diskutiert worden.
Sogenannte " Reifezeichen " (M. Cunningham) in Gestalt von hoch akzentuierten Backenknochen und schlanken Backen machen das Gesichtsausdruck von Frauen und manchmal auch Männern ansprechender. Im Frauengesicht sehen die vollen Schamlippen reizvoll aus - vielleicht, weil sie auf einen erhöhten Gehalt an männlichen Sexualhormonen hindeuten (die Schamlippen werden in der Geschlechtsreife unter dem Eindruck von Estrogen voller).
Welche Kriterien das Gesicht eines Mannes ansprechend machen, ist weniger klar definiert. Das " Männliche " eines Gesichts (ausgedrückt in einem starken, eckigen Kinnbett, hervortretenden Backenknochen und engen Wangen) bewirkt nicht in allen Versuchen höhere Attraktivitätswerte - vielleicht weil zu viel Männliches mit Negativmerkmalen wie Machismus, Agressivität und Untreue in Verbindung gebracht wird.
Die folgenden Attraktivitätsmerkmale werden für die Abbildung diskutiert: Ein wichtiger (und interkultureller) Attraktivitätsfaktor für Männer ist ihre Größe. Für ihre Attraktivität spielt die Größe einer Dame hingegen keine Rolle. Die idealen Körpergewichte und die Idealfigur variieren je nach Zeitalter, je nach Art der Kulturen. Die US-amerikanische Evolutionspsychologin devendra singh hat in den 90er Jahren das "Waist-to-Hip-Ratio", d.h. das VerhÃ?ltnis von Taille zu HÃ?ftumfang, als MaÃ? der AttraktivitÃ?t in die diskussion eingebracht.
Allerdings wird die Allgemeingültigkeit dieser "Konstanten" durch neuere Studien immer mehr in Zweifel gezogen. Darüber hinaus steht außer Zweifel, dass die Körpermasse (gemessen am Body Mass Index BMI) eine viel bedeutendere Bedeutung hat als das Taillen-Hüft-Verhältnis (Zusammenfassung: Swami & Furnham, 2008). Jegliche Ideale der Schönheit unterliegen dem Wechsel von Geschmacksrichtung und Art und Weise - die Normen der Schönheit für den menschlichen Organismus scheinen noch strenger zu sein als die, die sich auf das Antlitz bezieht.
Ansprechenden Menschen werden viel mehr gute Qualitäten wie z. B. körperliche Verfassung, Klugheit oder gute Charakterzüge zugesprochen als weniger guten Menschen. Attraktivitätsstereotype führen dazu, dass wunderschöne Menschen in nahezu allen Lebensbereichen positiv bewertet werden. So können sich sympathische Menschen auf mildere Urteile vor Gerichten verlassen, in Notfällen auf mehr Hilfe stoßen und - wenn man das Ansprechendste mit dem unattraktivsten Mitarbeiterdrittel vergleicht und etwa 10 Prozentpunkte mehr Gehalt erhält.
Inzwischen wird auch ein Bezug zwischen körperlicher Attraktivität und Wählererfolg untersucht. Neben der Wirksamkeit des Attraktivitätsklischees ist das Stereotyp gut belegt, so dass wenig über die Ursachen geforscht wurde, die zur Gleichstellung von Schönheit und Gut beizutragen. Ein entsprechendes Sozialisationsverhalten - wie von vielen Soziologen erklärt - ist eher wenig wahrscheinlich, da das Attraktivitätsklischee bereits im sechsten Lebensmonat nachgewiesen werden kann.
Dass sich die Vermischung von Schönheit und Gut in allen Kulturkreisen, Sprach- und Mythenräumen beweisen läßt, steht auch einer reinen kulturellen Übertragung des Stereotyps von Attraktivität im Sinn der Vergesellschaftung entgegen. Für beide Geschlechter zählen die gesellschaftliche und physische Attraktivität zu den bedeutendsten Auswahlkriterien für Partner. Vorzugsweise unterscheiden Mann und Frau die allmähliche Rangordnung der Attraktivitätsmerkmale: Die Frau ist stärker gewillt, den visuellen Attraktivitätsfaktor zugunsten anderer Eigenschaften, vor allem des Sozialstatus und der Charakterzüge, zu reduzieren.
Im Gegensatz dazu sind in den heutigen häufiger stattfindenden Kooperationen zwischen gleichartigen PartnerInnen gleicher Abstammung und Ausbildung die PartnerInnen auch in ihrer Attraktivität ähnlich: Beachte Menschen haben wunderschöne PartnerInnen, weniger schönste Menschen haben weniger schönste PartnerInnen. Welche Faktoren zu dieser attraktiven Stratifizierung des Partnermarkts beitragen, wird zurzeit auf der Basis des sogenannten Speed Dating eingehend untersucht.
Die Anerkennung einer hohen Fertilität steigert die Chance, dass eine sexuelle Handlung überhaupt Nachwuchs produziert, eine gute körperliche Verfassung deutet darauf hin, dass der/die PartnerIn keine oder weniger schädlichen Veränderungen hat, die sie betreffen, und ist stark genug, um mit Schädlingen, Grippeviren usw. umzugehen. Je einfacher es für einen potenziellen Gesprächspartner ist, seine eigene hochwertige Eigenschaft zu kennen, desto wahrscheinlicher ist es, dass er einen als Gesprächspartner wählt.
Vieles deutet darauf hin, dass die natürliche Ästhetik auch als Gradmesser für soziale oder psychische Eigenschaften dient. Zwischen Attraktivität und anderen "Qualitäten" gibt es bestimmte Verbindungen - gerade im Sozialbereich leisten sympathische Menschen nach einer umfassenden Meta-Analyse der vorhandenen Fachliteratur aus dem Jahr 2000 mehr.
16] Auch bei Menschen wird das Symmetrieprinzip sehr hoch eingeschätzt, und die Frau hat auch physische Symptome einer sexuellen Auslese mit ihren Brüsten: Brustpaare sind ein guter Hinweis auf ein gleichmäßiges Training, die symmetrischen Brustpaare werden als ansprechend empfunden, sie sind auch über die Straffheit, etc. ein Jugendmerkmal, was besonders bei Kreaturen mit langem Paar und einer langen ressourcenintensiven Aufzuchtzeit eine wichtige Eigenschaft ist.
Ein evolutionsbiologischer Rechtfertigungsgrund auf der Grundlage der sexuellen Auslese würde auch begründen, warum die Attraktivität durch Kulturmaßnahmen wie Make-up etc. erhöht werden soll. So könnte die Attraktivität eines Pfauenschweifes im Wettbewerb der Männer z. B. durch weitere Erweiterungen und noch größere Kompliziertheit erhöht werden. An einem gewissen Punkt wird das Eigengewicht der Feder jedoch so groß, dass der daraus resultierende Schaden die Vorzüge einer höheren Attraktivität übertrifft, so dass zwar prinzipiell ein schönes Heck möglich wäre, aber nicht entstehen kann.
Ullrich Renz: Schön. Die Firma ist seit 2001 Mitglied der ISBN 3-7205-2222-9 Manfred Hassebrauck, Reiner Niketta (Hrsg.): Physical Attractiveness. In dieser Anthologie werden die Resultate der deutschen empirisch-psychologischen Anziehungsforschung zusammengefasst, aber es gibt keine Diskussion über evolutionspsychologische Ansätze. Der Ronald Henss: Gesichts- und Persönlichkeitsimpression (= Lehre und Forschung Texte Physiologie. NF Vol. 7).
Göttingens u. a. à la gogrefe, 1998, ISBN 3-8017-1146-3 (Dieses personalpsychologische Nachschlagewerk beschäftigt sich mit der Frage: Welche Bedeutung hat das Exterieur bei der Bewertung des Innenraums? Zuerst geht es um die Fragestellung nach der Gestaltung des Persönlichkeitseindruckes, also nach der Wechselwirkung zwischen den individuellen Persönlichkeitseigenschaften, die der Kritiker im Bewerteten zu erkennenn.
Hinzu kommt die Fragestellung, ob das Urteil konsistent ist, und zum dritten die Fragestellung nach dem Verhältnis von Körperbau und Persönlichkeitseindruck). Gender, Lebensalter und körperliche Attraktivität. Andres Hergovich (Hrsg.): Schönheitspsychologie. Körperliche Attraktivität aus naturwissenschaftlicher Sicht. WUV - Universitäts-Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85114-705-7 (Die Einzelbeiträge in dieser Anthologie umfassen die bedeutendsten Bereiche der seelischen Anreizforschung.
Die Interaktion zwischen den Geschlechtern im Halo-Effekt der Attraktivität. Dr. David Landy, Harold Sigall: La Beauty is talent: Bewertung der Aufgabe nach der körperlichen Attraktivität des Darstellers. Sebrowitz ("Hrsg."): Attraktivität des Gesichts. Gegründet von Ablex Publishing, 2002, ISBN 1-56750-637-2 (Das Werk kann beinahe als das Standard-Lehrbuch der attraktiven Forschung beschrieben werden. Manfred- Schmitt: Beauty und Talent: Ermittlungen zum verschwundenen Halo-Effekt.
39, Nr. 3, 1992, ISSN 0044-2712, S. 475-492, Virus Swami, Adrian Furnham: The psychology of physical attraction. Routledge, London et al. 2008, ISBN 978-0-415-42250-5 (Allgemein verständliche Zusammenstellung von ausgewählten Topics der Attraktionsforschung. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Attraktivität der Person, aber das Bild ist fast ausgelöscht. West View Press, Block CO2 et al. 1997, ISBN 0-8133-2746-6 (In diesem "One-Frauen-Lehrbuch" des US-Amerikaners geht es darum, welche Impulse unser Gesichter aussenden und wie wir sie aufnehmen und dekodieren.
Beiträge des privaten und gemeinsamen Geschmacks zur Beurteilung der Attraktivität des Gesichts. Online Experimente: Gesichtsbewertungsexperimente - Online Gesichtsbeurteilung und Attraktivitätsuntersuchungen Experimentelle. Faceresearch.org in englischer Sprache - Auf dieser Webseite von Wissenschaftlern der University of Butdeen können Sie an kleinen psychedelischen Versuchen über die Reizwahrnehmung von Gesicht und Stimme mitwirken.
Ein kleines Labor - Auf dieser Webseite von Tony Little findest du eine Reihe von Versuchen, die sich hauptsächlich mit der Beurteilung der Attraktivität und dem persönlichen Eindruck von Personen befassen. Wahrnehmungslabor - Diese Webseite von David Perretts Forschungsgruppe zeigt diverse Online-Experimente über die Attraktivität von Faces. Auch hier können Sie Ihr Gesichter der Naturwissenschaft vererben.
Hier können Sie Ihr Gesichtssymmetrisieren im Internet durchführen und sich die Abweichung von der vollkommenen Symbiose in einem einzelnen numerischen Wert ermitteln lässt.