Bei den Töchtern der besiegten Helden: " Die Frage der Frauen ", der feministische Stil und der feministische Stil.... - Nathali Stegmanns
Zum ersten Mal beschäftigt sich Stephan Müller mit den gesellschaftlichen, juristischen und wirtschaftlichen Bedingungen für die weibliche Befreiung im zersplitterten Polen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung in Russland, wo in den 1860er Jahren im Zusammenhang mit verschiedenen Rollenunsicherheiten eine lebhafte Auseinandersetzung mit dem "Frauenproblem" (Bildung und Arbeit) begann. Das Frauenwahlrecht, das damals schon 1919 bei den Verfassungswahlen des Sejm galt, wurde seit 1917 in der Hoffnung auf eine " Neugeburt " des Staats propagiert, in ihrer Arbeit bezieht sie soziale, kulturelle und geschlechtergeschichtliche Forschungsansätze mit ein.
Sie gibt neben grundsätzlichen Erkenntnissen zur Unternehmensgeschichte einen tieferen Überblick über das biographische und kollektive Selbstbild der Frauengruppe und die Veränderungen in ihren rhythmischen Grundmustern. Dazu gehört auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit den nationalen weiblichen Selbstkonstrukten.
Erfahrungswerte und Gesundheitsentwicklungen von lesbischen Frauen in Comeing ..... - Wilshire Wolf
Lesbischen Frauen im Coming-Out-Prozess stehen in unserer gesellschaftlichen Situation zahlreiche Widerstände wie strukturverankerte Gewalttätigkeiten und Diskriminierung gegenüber. Im vorliegenden Band wird mit Hilfe eines qualitativ und ressourcenorientiert arbeitenden Untersuchungsansatzes der Zusammenhang zwischen den Erfahrungen von lesbischen Frauen im Coming-Out-Prozess, den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, ihren Erfahrungen mit Diskriminierung und Gewalttaten und ihren Gesundheitsentwicklungen beleuchtet.
Mit den Arbeitsergebnissen wird eine wesentliche Grundlage für die Zusammenarbeit mit Lesbinnen und Lesbinnen im Gesundheitswesen sowie für die Beratung und Politikarbeit von und für Lesbierinnen und Leserinnen geschaffen.
"Manifa" ("Frauendemonstration") und am 9. Mai in Polen - Medienecho und Erfahrungen der verschiedenen Generation
In dem Artikel werden die geschlechtsspezifischen Verhältnisse zum Zeitpunkt des systemischen Umbruchs in Polen auf zwei Ebenen des Diskurses analysiert: auf der Ebene der Medien (tägliche Nachrichten der bedeutendsten Rundfunkanstalten) und auf der Ebene der Erfahrung von Frauen und Männer aus verschiedenen Generationsstufen. Es handelt sich bei den ausgesuchten Beispielen um zwei wichtige Ereignisse: die " Manifa " (Abkürzung für " Manifestation "; vergleichbar mit der deutschsprachigen " Demo "), eine jährliche von Frauenrechtlern organisierte Kundgebung am Sonntagabend vor dem Stichtag des Jüngsten Gerichtshofs und den " Tag der Frau ", der im Publikumsdiskurs als " vom Kommunismus kontaminiertes Festmahl " betrachtet wird.
Beide Veranstaltungen verkörpern zwei miteinander wetteifernde Arten, wie Frauen im urbanen und medialen Bereich thematisiert werden (Godzic 1999; Graff 2005). Hinter "Manifa" verbirgt sich die Forderung nach Unabhängigkeit und mehr Rechten für die Frauen, während die Feierlichkeiten am 9. Mai von der traditionell in Polen praktizierten Frauenverehrung (Mythos vom Mutter-Polizei) geprägt sind.
Dieser Artikel soll die Veränderungen nach der Transformation (nach 1989) der Geschlechterverhältnisse in Polen in zwei Bereichen analysieren: den Medien (TV) und der Erfahrung von Frauen und Männern verschiedener Generationen. Der Akzent liegt auf zwei Ereignissen: "Manifa" (findet seit 2000 jedes Jahr am Sonntag vor dem 8. März statt) und Internationaler Frauentag (vom Kommunismus verseucht, aber immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert).
Die Entwicklungen und insbesondere ihr Umgang in den Medien deuten darauf hin, dass der öffentliche Raum (öffentlicher Diskurs) zwei konkurrierende Diskurse über Frauen beinhaltet: einen neuen Diskurs über Rechte und Freiheit und den alten traditionellen Diskurs über die Anbetung.