Ein 24-jähriger Mann aus Langenthal steht wegen der angeblichen vergewaltigten Person eines 14-jährigen Mädchens vor dem Prozess. Im Jahr 2014 haben sie sich auf der Dating-Plattform Badoo kennengelernt. Es gab immer wieder Sexualanspielungen. Dabei unterscheiden sich die Beschreibungen des Beschuldigten und des mutmaßlichen Verdächtigen jedoch erheblich. Das Landgericht Oberaargau prüft zurzeit, ob es sich um eine Tat handelt oder ob der Geschlechtsverkehr einvernehmlich erfolgt ist.
Das Zeugnis des Verteidigers des mutmaßlichen Verdächtigen hört sich anders an. Der Betroffene selbst tauchte nicht vor Gericht auf. Auch nach der ambulanten Psychiatrie geht es ihr psychologisch immer noch nicht gut, so die Abwehrerin. Doch eine weitere Bekannte der Beklagten tauchte vor dem Gerichtssaal auf. Sie hatte die Angeklagte nie kennengelernt.
Dann bat er sie, ihm nackte Bilder zu senden, was sie tat, wie die Anklage zeigt. Der Zeuge wies vor dem Gerichthof die Äußerungen zurück, die sie gegenüber der Autobahnpolizei gemacht hatte. Die Botschaften mit sexuellen Inhalten, die dem Gerichtshof in einem Chat-Protokoll zur Verfügung standen, waren nicht von ihr.
Allerdings behauptete sein Strafverteidiger, dass der Beklagte nicht wusste, dass es verboten sei, solche Fotos von einem 17-jährigen Mädchen auf seinem Mobiltelefon zu haben. Verschärft wurde die Situation durch die Tatsache, dass das mutmaßliche Opfer der Vergewaltigung ebenfalls minderjährig war. Damit wird ihm Vergewaltigung und Sex mit einem Mädchen vorwirft. Der Strafverteidiger sagte auch hier, sein Amt habe nicht geahnt, dass der Geschlechtsverkehr mit einem 14-Jährigen nicht rechtmäßig sei.
Darüber hinaus wurden Bilder mit kinderpornographischem Inhalt auf dem Notebook der Beklagten wiedergefunden. Der Staatsanwalt und der Verteidiger zweifelten an seiner Auslobung. Der Verteidiger verlangte eine bedingungslose Haftstrafe von drei Jahren und eine Befriedigung von 12'000 Schweizer Franken. Der Verteidiger verlangte eine bedingungslose Haftstrafe von drei Jahren. 12-monatige Haft wegen versuchter Vergewaltigung: Ein 27-jähriger Mann wird der Tat beschuldigt. Da er am kommenden Donnerstag nicht mehr vor Gericht erschienen war, erfolgte der Prozess in Abwesenheit.