Schlangenköpfe haben einen massiven, zylindrischen und länglichen Korpus mit einer langen Rücken- und Analflosse. Beckenflossen sind in der Regel anwesend und werden von sechs Strahlen der Flossen getragen. Hinter den Flossen befinden sich die Magenflossen. Die Art ohne Bauchnabel wurde zunächst als Channa, Scopoli, 1777, die Art mit Mittelflossen als Ophikphalus, Bloch, 1793 aufgeführt, die Art ohne Bauchnabel bildet jedoch keine unphylaktische Untergruppe.
1. Der Schwanzflosser aller Schlangekopffische ist rund. 2] Der Kopf erscheint durch den großen Mund und die großen Skalen schlangenförmig, der Unterkiefer ragt etwas heraus. Snakehead Fische sind Physiklisten, also haben sie eine verschlossene Fischblase. Im Grunde genommen sind Schlangenköpfe monogame Lebewesen. Ausgehend von der Geschlechtsreife entstehen Paarungen, die im Sinne einer gemeinsamen arbeitsweiten Bruthilfe lebenslang zusammenbleiben.
Es gibt freie Laich- und Maulbrüterarten in Schlangenkopfen. Vor allem die kleinen Schlangekopffische, auch Zwergschlangenkopffische oder Zwergschlangenkopffische gennant, sind nahezu ohne Ausnahme Mundebrüter. Wurde ein Pärchen entdeckt und hat das männliche Tier einen Brutplatz entdeckt, findet eine Scheinpaarung statt, bei der das männliche Tier das weibliche Tier umarmt, bis die Synchronisierung der Freisetzung der Sexualprodukte beendet ist.
In frei laichenden Spezies ist das Ei mit einem Öl-Fleck befüllt, der es an die Oberfläche des Wassers drückt. Im Falle von mundbrutenden Sorten führt das männliche Tier die Eizellen in den Mund. Die männlichen Tiere behüten die oft mehrtausendmalige Nachkommenschaft. Beim Maulbrüten greift das Vater-Tier die Brüte noch Wochen nach dem tatsächlichen Schlüpfen der Eizellen in den Mund noch zum Teil auf, um sie Z. B. nicht der Gefährdung durch Bruträuber auszusetzen. Das Vater-Tier ist in der Lage, die Brüterei zu kontrollieren.
In der Zeit der Wiederaufzucht beherrscht das Mädchen die Außenbezirke um die Väterfamilie herum, teils gar extrem agressiv. Mit den thailändischen Fischereiern zum Beispiel sind die Channa-Mikropeltes, die man mit einem europaeischen Pike vergleichen kann, während ihrer Brutzeit wegen ihrer Angriffsfreude gefuerchtet. Es wurde auch bei der Mundzucht von Schlangenköpfen festgestellt, dass das weibliche Geschlecht die Brut mit eigenen, nicht befruchteten Eizellen füttert[5].
Man unterscheidet zwei Arten, Channa in Süd- und Ostasien auf der einen und Paradachanna in West- und Zentralafrika auf der anderen Seite. Teil 2, Band II: Fisch. Verlagshaus Gustav Fischer, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6 Joseph S. Nelson: Fisch der Welt. Band 53, Nummer 2 (2006), S. 148-159, doi:10.1007/s10228-005-0321-3. Xia Li u. a. (2002), S. 156. ab Nelson (2006), S. 440. und ? Kerzenständer, Matthias: Ei-Fütterungsschlangen.