Im Fördersegment "Landwirtschaft" ging das Neuzugangvolumen im ersten Semester 2018 um 5 Prozent auf 1,0 Mrd. zurück.
Im Fördersegment "Landwirtschaft" ging das Neuzugangvolumen im ersten Semester 2018 um 5 Prozent auf 1,0 Mrd. zurück. Die Finanzierung von Baumaschinen stieg auf 288 Mio. (279 Mio. ), die Baufinanzierung lag mit 377 Mio. EUR fast auf dem Niveau des Vorjahres (380 Mio. EUR). Die Finanzierung von Grundstückskäufen sank dagegen auf 237 Mio. EUR (271 Mio. EUR).
Im Fördersegment "Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie" erhöhte sich das Neukundengeschäft um 44% auf 637 Mio. (443 Mio. ), vor allem weil die Finanzierung von Anlagen und Gebäuden verstärkt nachgefragt wurde. Mit 803 Mio. EUR liegt auch das Neugeschäftsvolumen im Fördersegment "Ländliche Entwicklung" signifikant über dem des Vorjahreszeitraums (533 Mio. EUR).
Im Fördersegment "Erneuerbare Energien" hingegen ging das Neuzugangvolumen wie erwartet auf 669 Mio. (1 481 Mio. EUR) zurück. Hier wurde mit 270 (1.241) Mio. nur rund 22% des Neugeschäfts des ersten Halbjahres 2017 erreicht.
Insgesamt ging das Neugeschäft, das neben den Programmdarlehen auch die Umfinanzierung von Kreditinstituten, Sparkassen und Kommunen gegenüber dem Land über Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und Wertpapieren umfasst, gegenüber dem ersten Semester 2017 um fast 22% auf 5,2 Mrd. zurück. Das bedeutet, dass die Emissionsvolumen für 2018 bereits mehr als zwei Dritteln des für 2018 vorgesehenen Volumens von 11 Mrd. EUR erreicht hat.
Wichtigster Ausgabewährung bleibt der Ebro. Das Bilanzvolumen per Ende Juli 2018 liegt mit 90,2 Mrd. EUR in etwa auf dem Stand von Ende 2017 (90,8 Mrd. EUR). Der Forderungsbestand einschließlich der Liquiditätsreserve stieg auf 60,8 Mrd. (60,6 Mrd.) und machte 67 Prozent (67 Prozent) der Gesamtaktiva aus.
Mit 76,1 (76,9) Mrd. beliefen sich die veräußerten Passiva (ohne Zwischengewinn) einschließlich des Sondervermögens für die allgemeinen Bankenrisiken zum 30. Juni 2018 auf 4.430,1 Mio. und damit auf 15,3 Mio. bzw. 15,3 Mio. . Mit 104,1 Mio. EUR blieb das Ergebnis vor Risikobewertung im ersten Semester 2018 um 7,5 Prozent unter dem Wert des ersten Halbjahres 2017 (112,5 Mio. EUR).
Dagegen verringerte sich der Zinserfolg um 4,3 Prozent auf 146,2 Mio. EUR (152,8 Mio. EUR). Ausschlaggebend dafür war der Rückgang des Zinsüberschusses im Bereich der Kapitalanlagen, wo die Reinvestitionsquoten der auslaufenden Aktienanlagen nicht mehr das Maß der früheren Kapitalanlagen erfüllten. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich leicht um 1,5 Prozent auf 34,6 Mio. EUR, unter anderem bedingt durch erhöhte Kosten für die Personalund Bankaufsicht.
Das Halbjahresergebnis liegt mit 104,4 (188,4) Mio. EUR signifikant unter dem des Vorjahreszeitraums, der durch positive Einmaleffekte in der Größenordnung von 75,9 Mio. EUR gekennzeichnet war.