Swans Live

Schwäne leben

Schwäne - Leben auf Conne Island, Leipzig Melden Sie sich an, um es zu Ihren Diagrammen hinzufügen oder es Ihren Bekannten weiterempfehlen zu können. Registrieren Sie sich, um es zu Ihren Diagrammen hinzufügen oder es Ihren Bekannten weiterempfehlen zu können. The Swans kündigten ihre Aufhebung Ende 2015 an und starteten im vergangenen Jahr, nach ihrem letztem gemeinsamen Werk "The Glowing Man", eine letzte Welt-Tournee. Für die Wiederveröffentlichung des 1995er Alphabets "The Great Annihilator" mit Michael Giras "Drainland" wurde im Frühjahr dieses Jahres eine Tournee bis 2017 angekündigt.

Der Rundgang startete in Griechenland, ging durch mehrere Länder und gipfelte am 26. April 2017 im Londoner Rundhaus mit Thurston Moore und Little Annie als besonderen Gästen. Die letzte Tournee geht im Monat Okt. nach Deutschland. Die Schwäne hielten am gestrigen Tag auf der Insel Konne in Leipzig. Michael Gira, Norman Westberg, Kristof Hahn, Phil Puleo, Christopher Pravdica und Thor Harris verabschieden sich bis 1:00 Uhr morgens in der gewohnt hohen Stückzahl von den Leipzigern.

Wobei es mit den Swans weiter geht, ist noch nicht ganz eindeutig, Michael Gira sagt dazu: "Ich werde weiterhin unter dem Namen Swans musizieren, mit einer wechselnden Verteilung der Mitarbeiter. Aber er ergänzt auch, dass er auf jeden Fall weniger auf Tour gehen wird, denn der Mann ist schon über 60 und Swans-Konzerte sind immer ein sehr umfangreiches Erlebnis.

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Schwanenkonzert in Hamburg: Hypnotisierende Musikthemen ohne Schranken

Schwäne leben in Hamburg BOOM! Keiner der Bands ist live lauter: Die Swans sind seit über 30 Jahren für Auftritte an der Schmerzschwelle bekannt. Sie werden bald von der Bildfläche verschwunden sein. Sagen tummeln sich um die Live-Auftritte der Schwäne. Dabei geht es vor allem um das höllische Volumen, das die Menschen im Zuschauerraum immer wieder in Machtlosigkeit getrieben haben soll.

In den achtziger Jahren soll die Londoner Gruppe in einem kleinen Klub ein Musiksystem installiert haben, das ausreichen würde, um ein ganzes Fußballstadion mit Sound zu füllen. Also, wenn du heute ein Swans-Konzert besuchst, solltest du dir Watte in die Augen stecken? Doch Michael Gira, der Boss der Gruppe, ist jetzt 62 Jahre ist.

Der will es wieder ganz neu aufbauen und kaum noch live mitspielen. Sie ist die Wiedergeburt einer Gruppe, die früher eine Mixtur aus No Wave, Sludge, Industrial y Noise gespielt hat und nun für vier Monumentalalalben bekannt ist, die seit 2010 in einem neuen Line-Up veröffentlicht werden. Im Konzertsaal auf dem Kamnagel fällt einem zunächst auf, dass sie hier im Auditorium nicht alle sehr klein sind.

Aber trotz des hohen Lebensalters der Drumheads schien niemand vor dem Volumen zu fürchten. In dem Rahmenprogramm spielte die wunderschöne schwedische Anna von Hausswolff ihre Schallplatten mit einer Orgel, aber natürlich passte sie nicht auf die Stage. Mit Michael Gira auf der Konzertbühne wird seine Guitarre getestet.

Es ist schon so lauter, dass jetzt im Auditorium Silikonstopfen gezogen werden. lst es lauter? Nicht die Band selbst macht die Swans-Konzerte zu einer echten Challenge. Das umfassende Gebrüll, das von der Buehne ueber das Volk strömt, das Gebruell und Schreien der Guitarren, der Donner der Trommeln, das verzückte Gebelle des Baßes.

Ab und zu wirkt das Lied zu Ende, aber dann klingt Gira kehlig wie ein tibetanischer Monk, und der molochische beginnt sich wieder zu bewegen. Die Swans werden heute Nacht sechs Lieder singen. Für die Zubereitung hat man wieder alle vier Schallplatten angehört, für die die Schwäne geehrt werden.

Es war tatsächlich offensichtlich, dass die Schwäne kein "Best of" ihrer Arbeit live abgeben würden. Seit über 30 Jahren zerschlägt diese Gruppe herkömmliche Konzepte der Rockstimme. Aber was die Schwäne da draußen machen, ist im Grunde genommen das. Dies wird live noch klarer, da die Orchesterpassagen der Platten ausbleiben.

Gelegentlich gerät die Gruppe in einen Takt, der wie Schwermetall in Zeitlupe klingen mag, wie schleppende, leuchtende Lavaströme. Schwänze demontieren diese Parts und verwandeln sie in eine hypnotisierende, inspirierende Experimentalmusik, die keine Einschränkungen kennt und sich grenzenlos anfühlt. Es gibt viel zu entdecken, das bemerkt man besonders, wenn man dieser Art von Livemusik gegenübersteht.

Das Swans-Konzert ist zumindest ebenso eine physische und mentale Erlebnis wie eine ästhetik. "Ich bin, ich bin, ich bin", schreit Gira ins Auditorium und erzählt mit ihnen eine Daseinserfahrung, die nach Übersinnlichkeit und Rettung trachtet, aber dennoch durch die tägliche persönliche Lebenserfahrung von Leiden und Schmerz und Trübsal auf dem Erdboden verbleibt und einen Neuanfang mit irdischer Schwerfälligkeit.

Es ist ein Geheimnis, warum Michael Gira dem Tourneen ein Ende setzen will. Wenn es am Ende wirklich wehtut, wenn ein schriller Schrei das Gehirn für viele Min. durchdringt und ein Stolperschlag Herzkammerflimmern zu verursachen droht, wenn sich die Herrschaften auf der rechten Flanke die gequälten Ohrläppchen gegenüberschieben, fühlt sich Gira wirklich wohl.

Allerdings nur aus Gründen der Lauterkeit und der Klangqualität geräuschvoll...... Meiner Meinung nach sprechen Bands, die keinen Lied unter 15 Min. spielen können, ein ganz besonderes Fachpublikum an - Menschen, die auch von 12-Ton-Musik oder mongolischem Kehlkopfgesang begeistert sind. Man sollte aber nicht vergessen zu erwähnen, dass die Swans auch sehr melodiöse Melodien mit Liedern wie In my Garden oder Close you Eyes machten.

Man sollte aber nicht vergessen zu erwähnen, dass die Swans auch sehr melodiöse Melodien mit Liedern wie In my Garden oder Close you Eyes machten. Schlecht für diese Gruppe, schätze ich, alles dumm für diesen Aufsatz. Schlecht für diese Gruppe, schätze ich, alles dumm für diesen Aufsatz. Schwäne können immer noch so lauter sein, wie sie wollen, gegen Motorhead (R. I.P. Lemmy) sind sie ohnehin nur ein handwarmer nasser Knackpunkt.

Basta!!!!!!! Ich habe die Schwäne live und gefühlt, wie im Beitrag dargestellt. Auch als Metallfan und regelmässiger Konzertbesucher der gröberen Stile muss ich gestehen, dass sich kaum eine Death/Black Metal Band (ausser den Celtic Frost Anhängern Tryptikon) der Intensitätsstufe der Swans genähert hat.