Abonnementfallen: Erste Betrügereien im Netz und wie man sie erkennt.
Natürlich gibt es aber auch Ziele, um die Konsumenten in unerwünschte Vertragsabschlüsse und Abos hineinzuziehen oder sie gar mit betrügerischen Kostenfalle zu täuschen. Es gibt jedoch Betrugsfälle im Web, die immer wieder auftreten. In einem lebhaften Dialog mit unseren Aboalarm-Kunden verfolgen wir kritische gemeinsame Abzockentricks und decken die gängigsten Betrugsfälle im Web auf.
In losen Episoden erzählt Bernd Storm van's Based, Begründer und geschäftsführender Gesellschafter des Entlassungsdienstes "aboalarm", von Ärgernissen und Fallstricken, auf die die Konsumenten achten müssen. Für große Konzerne wie Amazon, Ikea oder Paypal versenden betrügerische Kunden trügerisch real aussehende E-Mails mit vermeintlichen Auftragsbestätigungen oder einer Login-Anfrage an die Konsumenten.
Wenn Sie hier nicht aufpassen, geben Sie vertrauliche Informationen wie Ihre eigene Anschrift, Ihr Passwort oder gar Ihre Accountdaten preis und laufen Gefahr, Einkäufe zu tätigen oder im Extremfall Ihr Account zu leeren. Deshalb sollten Konsumenten ihre Informationen niemals per E-Mail oder über eingebaute Verknüpfungen mitteilen, wenn sie sich nicht sicher sind, ob der Sender zuverlässig ist.
Dies sind Probeabonnements, die dann zu kostenpflichtigen abonniert werden. Sie haben eine lange Mindestvertragslaufzeit. Zahlreiche Kunden mögen diesen Dienst, aber allzu oft vergisst sie, die Daten rund um das Probeabonnement zu überprüfen und festzustellen, ob sie es stornieren müssen oder nicht. Vor allem Online-Datinganbieter verwenden die Strategie breit und lockt die Konsumenten regelmässig in die Preisfalle.
Daher sollte der Anwender vor Vertragsabschluss überprüfen, ob ein Probeabonnement mit automatischer Verlängerung endet und daher gekündigt werden muss. Noch perfider sind die versteckten Abos, die den Verbrauchern erst beim Abonnement durch Mahnungen per Brief oder Lastschrift auf ihrem Account bekannt werden. Solche Abos werden in der Regel unbeachtet vergeben, wenn Produkte in zweifelhaften Online-Shops bestellt werden.
Wenn ein Kunden ein Erzeugnis kauft, schliesst er ein bezahltes Abo mit langer Mindestvertragslaufzeit ab, das weit über dem Originalpreis des Erzeugnisses liegt. Wichtig ist es, hier einen sehr genauen Blick zu werfen - im Bestellvorgang findest du in der Praxis meist verborgene Tipps, wie man ein Abo abschließt. Wenn ich Sie in den kommenden sieben Tagen nicht von mir höre, gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (einfach anrufen), beginnt Zamaro für 16 EUR wtl. für mich die 24-wöchige Mitgliedschaft bei SwapPLUS von selbst.
"Wer solche Referenzen vorfindet, sollte das Erzeugnis nicht ordern oder - wenn es dafür schon zu spat ist - den abgeschlossenen Vertrage sofort und innerhalb von zwei Kalenderwochen aufheben. Sie sollten auf die Rechnung oder Mahnung oder auf einen von Ihnen nicht bewusst abgeschlossenen Auftrag mit einer einzigen Aussage antworten, dass kein Auftrag vorliegt und den genannten vorbeugenden Widerspruch.
Besonders kostenfreie Routenplaner oder Streaming-Angebote lockt das auf diese Weise in die Fangemeinde. Beim Zugriff des Verbrauchers auf eine solche Website wird behauptet, dass ihn nur das Registrierungsverfahren von der freien Benützung des gebotenen Dienstes abgrenzt. Sie erhalten statt dessen entweder die Meldung mit der Buchungsbestätigung oder in einer späteren E-Mail, dass Sie für einen bestimmten Zeitpunkt ein bezahltes Abo erworben haben.
Ein so abgeschlossener Kontrakt ist jedoch nicht rechtswirksam, da es keinen Anhaltspunkt dafür gibt, dass ein Kontrakt gegen Entgelt abgeschlossen wird. Konsumenten, die diesem Betrug zum Opfer gefallen sind, sollten sich nicht an die Anforderungen halten und müssen Berufung einlegen. Dieser Betrug ist nicht zulässig. Häufigste Reklamationen unserer Kunden beziehen sich auf Geschenk-Aktionen, die sie von den E-Mail-Anbietern GMX oder Web. de in die Abonnementfalle locken.
Die Konsumenten bekommen eine E-Mail mit dem verführerischen Betreff: Geburtstag Überraschung. Wenn Sie dann auf den darin befindlichen Verweis anklicken, schliessen Sie über die erweiterten Funktionen des E-Mail-Anbieters, wie z.B. Web. de Club oder Google Topmail, automatisiert einen gebührenpflichtigen Kontrakt ab. Im Übrigen ist auch hier gilt: Da der Konsument nicht hätte wissen können, dass er einen kostspieligen Vertragsabschluss abgeschlossen hat, ist er auch nicht rechtswirksam.
Um dies zu verhindern, sollten Sie auf die folgenden Punkte achten, mit denen Sie sich am besten vor Abo-Fallen und Betrug im Netz absichern können: Überprüfen Sie den Auftrag sorgfältig. Gib deinen Namen, deine Anschrift oder deine Bankdaten nie auf Verlangen per E-Mail oder auf zweifelhaften Websites an, wenn du dir nicht sicher bist, wer dahinter steckt.
Teilt Ihnen der Dienstleister dies nicht per E-Mail oder Brief mit, verlängern sich die Widerrufsfristen um ein Jahr.