mw-headline" id="conceptual_classification"> conceptual_classification[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Co-Branding&veaction=edit§ion=1" title="Edit section: Konzeptionelle Klassifizierung">Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]
Unter Co-Branding versteht man die Kooperation etablierter Unternehmen, um ihre Erzeugnisse besser zu vermarkten. Im weitesten Sinne könnte der Ausdruck "Co-Branding" als jede gemeinschaftliche Brandpolitik verstanden werden. Es ist jedoch sinnvoller, die Definition von Co-Branding einzugrenzen: Für ein Co-Branding müssen vor allem folgende Eigenschaften berücksichtigt werden: eine langfristige Kombination von zumindest zwei Bildern, die teilnehmenden Brands sind unabhängige, voneinander unabhängige Einzelmarken sowohl vor als auch nach dem Co-Branding, eine einheitliche Brandpolitik, d.h.
Im Unterschied zum Product Placement, also der bloßen Darstellung von Brands oder Products gegen Geldleistung, oder umgekehrt, der Lizenzierung von Brands, d.h. der Verwendung bekannter Brands für Werbewirkungen gegen Entrichtung einer Nutzungsgebühr, muss das Co-Branding auf einem gemeinsamen, längerfristigen Service basieren.
Von der Cross-Promotion ist auch das Co-Branding zu unterscheiden, da hier nur für eine Marke geworben wird, aber auch die langfristigere Gemeinschaftsleistung mangelt. Brand Fit: Die betroffenen Brands gehören zusammen. Produkt-Fit: Der neue Service ähnelt den vorherigen Dienstleistungen; die Kundinnen und Kunden sind mit den betroffenen Brands bestens bekannt. Ergänzend: Die betroffenen Brands sind komplementär.
Markenkraft: Beide Brands haben ausreichende Markenkenntnisse. Ein sektorübergreifendes Co-Branding ist möglich zwischen einem Artist und einem Branded Company, sowie einem Sound Recording Company und einem Branded Company, wodurch der Artist klar die stärkste "Brand" ist. Es gibt viele Anwendungsbeispiele für Co-Branding zwischen Artisten und Markenherstellern. Ein bekanntes Beispiel für Co-Branding zwischen Artisten und Markeninhabern ist die Zusammenarbeit der Volkswagen AG mit den Unternehmen Ensembles Entstehungsgeschichte, Pink Floyd, Bon Jovi und den Rolling Stones.
Dabei wurden neue Markenmodelle bereits bestehender Brands im Sinn eines "echten" Co-Brandings geschaffen. Mit diesen Kooperationsmaßnahmen wurde der Wiedererkennungsgrad der einzelnen Brands (die entsprechenden Interpreten und die Golfmarke) langfristig gestärkt. Eine weitere Möglichkeit ist die Kooperation von Pepsi-Cola mit diversen Künstlerinnen und Künstlern. Nicht immer muss Co-Branding zu Win-Win-Situationen fÃ?hren; die GrÃ?nde dafÃ?r können das Ungleichgewicht zwischen den involvierten Brands oder die Ã?berlegenheit einer der beiden Bestandteile sein.
Daher ist die Identifizierung des geeigneten Geschäftspartners ein wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Co-Branding. Entscheidend ist dabei, dass das Merkmal der Kooperationswilligkeit äußerst bedeutsam ist, denn viele Kunstschaffende oder andere namhafte Personen verteidigen sich dagegen, von der Wirtschaft als "Flaggschiffe" missbraucht zu werden. Die Zusammenarbeit mit Markenunternehmen sollte daher nur dann angestrebt werden, wenn der jeweilige Product Manager die Belange der Artisten kennt.
Wenn beide Seiten zur Zusammenarbeit bereit sind, ist Co-Branding jedoch ein leistungsstarkes Marketinginstrument mit vielen positiven Auswirkungen für alle involvierten Medien. Passform und Ordnungseffekte im Co-Branding - Ergebnis eines Laborversuchs. Die Nutzung von Co-Branding als genossenschaftliche Brandstrategie im Musikthema, unveröffentlicht am 24. Januar 2001, Wirtschaftsfakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.