Frauen Agentur

Agentur für Frauen

1999 Frauen: 33 leitende Agenturfrauen Als Paradebeispiel für eine Powerfrau wird Katja Brandt angesehen: Die vierfache Tochter der Gruppe M hat bei Vizeum im Netzwerk Dentsu-Aegis bereits unter Beweis gestellt, dass sie die notwendigen Vorzüge hat. Auch Katja Brandt selbst äußert sich zu den Überlegungen mit viel Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Frankfurt und Düsseldorf sowie der Bekanntgabe, sich in den nächsten Wochen verstärkt mit der Firmenkultur auseinanderzusetzen.

Seitdem hat sie das sicher gemacht, denn sie sagt von sich selbst, dass ein Teil ihres Führungsstils darin besteht, ins kleinste Detail zu gehen, "wenn ich ein bestimmtes Problem wirklich begreifen will". Katja Brandt hat unter anderem als Geschäftsführerin bei Europcar und Markenmanagerin bei der Firma Renault B. Braun unter Beweis gestellt, wie gut das geht, auch wenn es für ihre Umwelt und sich selbst mitunter stressig ist.

Mit dieser Gewissheit fördert die Führungskraft sicher auch Frauen in einer von Männern dominierten Industrie - ein für Katja Brandt wichtiges und quotenfreies Zukunftsthema. In diesem Fall werden es auch mehr Frauen in die obersten Führungsebenen geschafft haben. Getreu diesem Leitspruch betreibt die Gestalterin Mieke Haase seit zehn Jahren eine Teilzeitagentur.

Die Agentur, die sich auf Corporate Design, Corporate Identity, Corporate Publishing und Content-Advertising spezialisiert hat, ist das Kreativ-Flaggschiff der Thjnk-Gruppe. Sie begann ihre professionelle Laufbahn bei verschiedenen Werbeagenturen wie Springer & Jacoby und Kolle Rebbe. Im Jahr 2007 half sie schliesslich beim Aufbau der Thjnk-Tochter Gesellschafterin, für die sie seitdem als geschäftsführende Gesellschafterin verantwortlich ist.

Marion Heine hat bereits zwei Mal den Schritt getan und eine Agentur ins Leben gerufen. Derzeit steht die Kreativkünstlerin, die ihre Laufbahn bei Springer & Jacoby begonnen hat, an der Schwelle zu Spring Brand Ideas. Mit Levent Akinci und Nicole Srock-Stanley leitet sie die Agentur in Berlin. Spring ist Teil der international tätigen Unternehmensgruppe Dan Pearlman.

Die meisten von ihnen kennen vielleicht noch den Kreativdirektor der Agentur Planttage, die heute zu Aperto zählt. Hier ist sie ebenfalls Teil des Gründungstrios: Ende 2001 hat sie zusammen mit Daniel Simon und Stefan Holwe die Pflanzung eröffnet. Lange Zeit war die Agentur unter dem Sattel, bis sie das Budget der Marke BMW Mini zu Beginn des Jahres 2007 absichern konnte.

Sie hat nicht nur eine eigene Auffassung von der Förderung von Frauen, sie spielt auch gern in der Öffentlichkeit und in Buchform (z.B. "Yes she can: Die Zukunft des Management ist weiblich", Redline) dafür, dass sich in den Führungsetagen etwas verändert. Es richtet sich an "Frauen, die auch ohne Frauenanteil aufsteigen wollen.

Aber auch für Firmen, die wissen, dass sie nur dann einen nachhaltigen Erfolg erzielen können, wenn sie nicht die Blicke auf die Realitäten künftiger wirtschaftlicher Anforderungen verschließen", meint der Finanzvorstand der BBDO im vorhinein. Denn die Österreicherin weiss nicht zuletzt dank ihrer Tätigkeit als Top-Mistress der Figuren bei Deutschlands grösster Agentur-Gruppe, dass verschiedene Mannschaften in allen Bereichen besser abschneiden, auch ökonomisch.

Die meisten von ihnen hielten die Vermittlung für einen gelungenen Erfolg - für Piloten gut, denn so sollten noch ein paar weitere potentielle Kunden von den Fähigkeiten der Hamburgers wissen. Dies könnte die Arbeit von Petra Kruse erleichtern, denn die Medienmanagerin, die seit der Firmengründung 1999 an Board der Unternehmensgruppe ist, ist für die Anbahnung neuer Geschäfte, das Personalmanagement, die Contentkonzepte sowie die Strategieentwicklung der Agentur und das Innovations-Management verantwortlich.

Petra Kruse, die sich an der Ostsee erholt, betreut seit 2007 die Kunden verschiedener Hersteller in den Geschäftsfeldern Konsumgüter, Warenhandel und Finanz. Daß sie nicht immer die Erste ist, die ihre Ansicht wie viele Agenturchefs lauter und dogmatischer äußert, kommt ihrem Beruf als Werbestrategin sicher zu Gute - denn sie muß als solche im Interesse ihres Kunden handeln.

Agency-Hopping ist nicht die Sache von Katja Reis. Katja Reis, Marco und Cornelia Ruoff werden im Herbst 2011 als Deputy Managing Directors im Büro der Agentur-Gruppe in Düsseldorf mehr Eigenverantwortung übernehmen - auch sie ist der City von Anfang ihrer Karriere bis heute die Treue gehalten.

Dort war sie zusammen mit der Abteilung Business Intelligence für die Entwicklung von Online-Video-Technologien verantwortlich. Die Tatsache, dass dieser Spruch nicht nur so formuliert ist, beweist neben ihrem hauptamtlichen Einsatz auch ihr Bekenntnis zu Industrieverbänden wie der Account Planning Group Germany und dem Hauptverband Kommunikationswirtschaft. Der Geschäftsführer und Gesellschafter der Mediaplus Gruppe gibt dieses Wissen gern an die nächste Generation weiter.

Sie ist seit 1998 für die Mediaplus Group als operative Leiterin der Agentur Mediaplus Media 1 für die Entwicklung des Konzerns und die Leitung des Joint Ventures Mediaplus zuständig. Der Mitbegründer und Geschäftsführer der zur Hirschen-Gruppe gehörenden Agentur Freunden des Hauses macht keinen Aufstand.

Nebenberuflich und "unaufgeregt und herzlich" (Schaub) leitet die Tochter zweier kleiner Mädels die Agentur und gibt ihren strategischen und kreativen Partnern Thore Jung und Boris Schmarbeck den Rücken zu. Sie ist Teil eines Frauennetzwerkes, das in diesem Jahr die jährlich stattfindende 2-tägige Hirschen-Gruppe "Family Reunion" mit mehr als 80 Teilnehmerinnen am Österreichischen Achensee organisierte und damit wesentliche Anstöße für gemeinsame Arbeit und wertschöpfendes Teamwork gab.

Daß sich die Hirschen-Gruppe unter der Leitung von CEO Martin Blach und den beiden Geschäftsführern Bernd Heusinger und Marcel Loko für die Frauenförderung einsetzt, beweist die Ernennung von Annika Thiedke zur Geschäftsleiterin im Jahr 2012 kurz nach ihrer ersten Babypause - was für viele Agenturen, in denen Frauen nach ihrer Heimkehr oft in einer Verwaltungsstelle "geparkt" werden, als unüblich bezeichnet werden kann.

Wenn Victoria Wagner einmal nicht mehr an ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin der PR-Agenturgruppe Ketchum interessiert sein sollte, könnte sie sicher sehr gut ihr eigenes Beratungsunternehmen im Bereich der Damenförderung aufbauen. Der Agenturchef, der in den drei Vertretungen Ketchum Pleon, Markenzeichen und Émanate für rund 400 Mitarbeitende verantwortlich ist, führt ein Team mit mehr als 78% Frauen in der Konzernleitung - und 83% in der Geschäftsleitung.

Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass auch Frauen rund 80 % der Erwerbstätigen ausmachen. In den anderen Behörden ist der Frauenanteil etwa 60-prozentig, die dortige Teamleiterebene erreicht etwa 19 die zweite Managementebene 6,5 und die Generaldirektion zweiprozentig. Wenn Sie ihrem Facebook-Profil folgen, sehen Sie Fotos von Veranstaltungen, Feiertagen, Konzert- und TheaterbÃ?hnen und sie selbst, vor allem beim Networking mit und fÃ?r Frauen.

Sie ist neben ihrer Tätigkeit als Chief Corporate Communications Officer, in der sie für die globale Konzernkommunikation der Serviceplan Gruppe zuständig ist und in der Geschäftsführung der größten inhabergeführten Agentur-Gruppe Deutschlands tätig ist, besonders besorgt über dieses Themas.