Tschechien ist einer der am meisten industriell geprägten EU-Staaten - und seine großen Firmen stehen der digitalen Welt offen und offen gegenüber. Die kleinen und mittleren Betriebe haben jedoch die Befürchtung, ihre Arbeitsplätze zu verlieren und fordern Hilfe bei der kostenintensiven Umstrukturierung. Das ist wichtig für die Tschechische Republik, wo diese Branchen einen Anteil von knapp 50 % haben.
Der Autokonzern ?koda erzielt mehr als vier Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts der Unternehmen. Eines steht fest: Wenn das Lande die Digitalisierung nicht rasch und gut genug voranbringt, wird die Branche darunter leidet. Ein Großteil unseres Bruttoinlandsprodukts entfällt auf die Wirtschaft. Aber auch die tschechische Gewerkschaft sieht und versteht das Problem. Allerdings fürchten sie, dass mehr Automation zu einem drastischen Arbeitsplatzabbau führt.
Die OECD bescheinigt außerdem, dass die Tschechische und die Slowakische Föderation die EU-Länder mit den höchsten Beschäftigungsrisiken in der Branche 4,0 sind. "Man muss keine Furcht vor dem Roboter haben. Kadera sieht keine Schwierigkeiten mit der Transformation: "Die meisten von ihnen sind bereits tief in das Branchenkonzept 4.0 eingebunden, aber auch kleine und mittlere Betriebe sollten gefördert werden.
"Er verwies auch darauf, dass der Transformationserfolg in den Visegrad-Ländern (Tschechien, Ungarn, Slowakei und Polen) in erster Linie von der Automobilbranche abhängt. "In der Tschechischen Republik hat die frühere tschechische Bundesregierung eine Initiative der nationalen Wirtschaft für die Sicherheit im Internet sowie eine landesweite Cyberstrategie und einen Maßnahmenplan für die Zivilgesellschaft gestartet.
"Unserer Meinung nach gab es in jüngster Zeit einen ersten Sprung von diesen Langzeitstrategien zur Bewältigung der konkreten Problematik. "Er bezog sich auch auf eine neue Idee seiner Denkfabrik - den so genannten Digital New Deal -, um eine umfassende Expertendebatte über die besten Vorgehensweisen und Vorgehensweisen für die Visegrad-Staaten in Verbindung mit der fortschreitenden digitalen Revolution anzustoßen.
Ähnliche Prioritäten wie die AMO scheinen auch für das tschechische Handelsministerium zu gelten: "Die Bundesregierung wird sich vor allem auf den ungehinderten Datenaustausch, die Vernetzung, die Beweglichkeit und die Unternehmensentwicklung ausrichten. Dita Charanzová (ANO), Mitglied der ALDE, teilt diese Ansicht: "Roboter sind ein sehr heikles Politikum in Europa.
Sie fürchten den Abbau von Stellen - und die Wirtschaft sagt, es gibt keinen Anlass zur Besorgnis. "Kleine und mittlere Firmen (KMU) haben vor allem das Dilemma, dass die Umrüstung auf die Industrialisierung sehr kostspielig ist. Es ist paradox, dass die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Internet in der Tschechei immer noch ein großes Hindernis darstellt", betont Ev?en Reitschläger vom Landesverband der kleinen und mittleren Firmen.
Es wird für sie immer schwerer, mit den großen Firmen in ihrem Subunternehmernetzwerk mitzugehen. Damit die Straßenverkehrssicherheit im Alter der selbstfahrenden Fahrzeuge nicht aus den Augen verloren wird, vertraut die Branche auf so genannte Kinderschutztaschen.