Bei Hildegard von der Binger ( "Hildegard von Bingen"), einer hervorragenden jungen Dame des dt. Hochmittelalters, lastete diese schwere Last besonders schwer: "Die Härte des Herzens ist die größte Schande von allen, weil sie keine Gnade weiß, nichts über die Zuneigung wissen will, und weil sie nichts Gutes tun kann. Er lässt uns begreifen, dass die wahrhaftige Botschaft von Gott Seiner Gnade in keiner Weise zuwiderläuft, sondern im Gegenteil, die Gnade von Gott setzt immer die Erkenntnis der wahrhaftigen Botschaft voraus.
Sicher ist, dass Jesus uns die Gunst gibt, unser eigenes Wohnen so zu führen, wie es Gott am Beginn, d.h. vor dem Eintritt der Krankheit in die Erde, vorgesehen hat. Die Ehe ist ohne die verwandelnde Erfahrung mit der Gunst Christi ein wenig vielversprechendes Vorhaben. Sein Gnadengeschenk ermöglicht es uns jedoch, andere zu mögen "wie er uns geliebt hat" (vgl. Joh 13,34).
Wir werden durch die Huld ein "neuer Mensch" in Christus. Es ist also nicht unsere Aufgabe als Christ, mit der Erbarmung des Herrn so umzugehen, wie wir es für richtig halten, sondern wir können - besonders in unserer Schwachheit, Machtlosigkeit und Armut auch in unseren Hochzeiten - nach der kostbaren Gunst Christi greifen.
Die Ehe wird bereits im Alttestament als Abbild für die liebevolle und hingebungsvolle Hingabe des Herrn an sein Reich benutzt. Die unzerbrechliche Gottesliebe ist zugleich ein Beweis für den Bund, den er mit seinem Volke eingegangen ist. Verheiratete Paare sind aufgerufen, in ihren Beziehungen untereinander deutliche Anzeichen der unzerbrechlichen Herzensliebe des Herrn zu sein.
Sie werden in ihrer Menschenliebe die himmlische Zuneigung darstellen. Es könnte auch gesagt werden: Gott, der jeden von uns direkt lieb hat, will uns Menschen durch seinen Ehepartner mitnehmen. Die Ehe hat er als einen Platz gegründet, an dem seine Leidenschaft in einer holistischen, körperlichen Beziehung erlebt werden kann.
Anders ausgedrückt, Gott selbst will die Frau durch die liebevolle Beziehung des Mannes untereinander schätzen, durch seine Glaubwürdigkeit, seinen Ehrfurcht, seine Ehrfurcht, seine Hingabe und seine Entschlossenheit zu verzeihen, und beginnt immer wieder mit einem neuen Miteinander. Auch er, Gott, will seinen Mann durch die liebevolle Beziehung zu seiner Frau und durch ihre Ehrlichkeit, Andacht, ihren Ehrfurcht, ihren Respekt zum Verzeihen und zur immer wiederkehrenden Zusammenarbeit anregen.
Die Ehe kann nur dann all dies sein, wenn es keine vorübergehende Beziehung ist, die verkündet werden kann, sondern unlösbar. Die Ehe ist daher ein Symbol der Gottesliebe, denn darin lebt der Bundesvertrag mit den Menschen weiter. Sie ist die liebende Person (1. Joh 4,8) und hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen: "Den er aus Barmherzigkeit ins Leben rief, hat er auch zur liebenden Person berufen.
Lieben geht immer den ganzen Weg, denn Gott geht den ganzen Weg. Also ist es wichtig, dass man liebt. Es ist das Himmelsbewusste und zugleich das GÖttliche in der Ehe, das ganz Übernatürliche und damit auch im eigentlichen Sinne der Weltöffentlichkeit fremd. Was sich die Menschheit nicht ausmalen kann und wovon sie nur den Schädel bricht.
Aber weil Gott wegen dieser symbolischen Natur so sehr an die Unauflöslichkeit der Ehe gebunden ist, scheint es noch wichtiger, dass die christlichen Ehepartner das Glücksgefühl der treuen Ehe durch Höhen und Tiefen, Streitereien und Krisensituationen erproben. Muß man nicht schon deshalb unsere Standards hoch anlegen, um unserem Bild von Gott in dieser Erde mehr Gewicht zu geben?
Es fehlt die Antwort auf diese Frage, wo entweder eine wunderschöne und intakte Umwelt vorgetäuscht wird oder nur fehlgeschlagene Kooperationen in das Blickfeld gerückt werden. Wofür steht denn nun tatsächlich Lieb'? Der Begriff "Liebe" bedarf vieler Erklärungen. Aber Jugendliche, die eine Beziehung aufbauen wollen, müssen wissen, was wahre Leidenschaft ist, und in der Lage sein, das zu erkennen, was lediglich als reine Liebesgeschichte bezeichnet wird.
Trotz aller "modernen" Lehre hat die Literatur nichts mit "Schmetterlingen im Bauch", Testosteronschwankungen, dem Einschalten oder Anlegen zu tun. Stattdessen ist die Zuneigung etwas, das uns zuerst offenbart werden muss. Nur derjenige, der Liebende ist, Gott selbst, kennt und kann das tun. "Jeder, der wirklich wissen will, was wahre Zuneigung ist, darf keinen Spieler bezahlen, sondern muss mit dem Kreuzigen auf das Schnittpunkt schauen", habe ich in einer Ansprache gehört.
Allein das Christuskreuz ist der Stuhl, und der Kreuzigte ist der Meister der perfekten und authentischen Zuneigung. Dies darf nicht ohne Kampf der Allgemeinheit überlassen werden. Nur in Jesus Christus erschien uns die wahrhaftige Zuneigung, und nur er lebte sie für uns authentisch: "Ich habe euch ein Beispiel gegeben, wie ich euch liebte, so werdet auch ihr einander liebhaben!
"Â "Â "Die groÃ?e Hingabe Christi manifestiert sich in der groÃ?en Leidenschaft Christi fÃ?r uns, indem er uns vom unendlichen Sterben befreit und uns fÃ?r das unendliche Leben, den Wert und den Zweck eines jeden Menschenlebens, auf unsere eigenen MÃ??he erhaltet. Mit Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), dem weltberühmten "Bully of God", haben wir den witzigen Gedanken: "Die Schrift befiehlt uns, unseren Nächsten zu mögen und auch unsere Gegner zu mögen, wohl weil sie meist dieselben Menschen sind.
"Ich betrachte dies als ein Parabel auf unsere Berufung zur neuen Generation von Gott.
Letztendlich ist alles gnädig - denn die großen Taten der Erde, des Lebens, der Erde, der Erde, der Liebe, Gottes - man kann sie nicht machen, man kann sie nur geben lassen. Konkretes Wohnen ist also die wahre Entwicklung des Vertrauens. Das tief greifende Erleben meiner Machtlosigkeit wurde zum Schlüsselelement für ein lebenslanges Annehmen.
Nur wer liebevoll ist, kann die Love ausstrahlen. Häufig schlägt sie fehl, weil es im täglichen Leben an der Verbindung zu Christus mangelt oder weil es überhaupt keine Verbindung gibt. Im Rückblick ermöglicht mir das gestiegene Bewußtsein für das Leben und die Gegenwart des Herrn eine neue Ebene der Andacht an meine Ehefrau, die von ihr nicht unbeachtet geblieben ist und - für sie selbst - eine neue Andacht hervorgebracht hat.
Wer die Ehe im Licht des Herrn erfährt, kann bald sehen, was sein Lebenspartner mitbringt. Die Ehe wird so zu einem Raum der persönlichen Heiligkeit und zu einem Raum für die Erfüllung der menschlichen Herzen. ¿Wie kann die liebende Frau in der Ehe entstehen, wenn sie nicht ständig von Gott ernährt wird?
Die vorzeitige Liebe des Verliebten ist das große Ereignis der vorzeitigen Liebe des Herrn, das uns die "Nachlässigkeit" gibt, uns in ein so forderndes Vorhaben einzumischen. Aber auch im täglichen Leben werden wir nicht davon verschont, die Liebe zu verstehen. Aber es ist und blieb eine der besten Gottesschöpfungen, und es ist uns versprochen, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau erfolgreich sein kann.