Zunder hat das Gesamtkonzept der Online-Dating mit einer wirklich guten Lösung anreichert. Du loggst dich ganz unkompliziert über die Website ein, kannst dein Passwort anhand der Facebook-Daten (Name, Foto, Vorliebe, Info) verfeinern und gleich starten. Das Programm verwendet Ihren eigenen Standort und empfiehlt potenzielle Partner mit Bildern in der Umgebung und sagt Ihnen, wie weit sie sind.
Bei Interesse haben Sie das angebotene Anforderungsprofil nach oben gezogen ("like"), wenn Sie nicht nach unten hin überzeugend sind ("nope"). Wer mehr wissen will, tippen Sie darauf, schauen Sie sich die detaillierten Informationen an (mehr Fotos, Profildaten, gemeinsame Bekanntschaften und allgemeine Facebook-Motive). Einer der potenziellen Partner, die du gemocht hast, hat dich also auch gemocht.
Nun zur Frage der Anonymität: Wenn Sie Ihr persönliches Anforderungsprofil erstellen, können Sie die Bilder auswählen. Wenn Sie einen Namen auswählen, wird von Tinder der erste Name als Standard vorgeschlagen. Auf jeden Fall erhält man ein bestimmtes Kontrollgefühl, wie man sich dort anonyme oder identifizierbare Menschen präsentieren will. Beispiel 1: Ich suche eine Dame, mit der ich eine gemeinsame Bekannte habe.
Ist dies der Fall und der gegenseitige Freund benutzt auch Tinder, wird er mir unter seinem eigenen Anforderungsprofil gezeigt. Bei gemeinsamen Bekannten ist die Kontakthürde geringer). Nehmen wir auch an, dass sie mit ihrem Namen "Klaudia" bei Tinder registriert ist (die meisten Leute benutzen ihren Namen, weil das auch der Standard ist) und der Bekanntenkreis "Peter Grünschnabel" ist.
Dank der Facebook-Grafiksuche kann ich nun folgende Abfrage formulieren: "Klaudia", Freunde von "Klaudia" Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich sie in Peters Kontaktliste finde. Mit den Bildern (die alle von der Seite stammen ) kann ich sie erkennen, auch wenn Peter 50 Klaudien hat.
Aber wenn du jetzt glaubst: Gut, dann wechsle ich eben meinen Profilenamen und bin wieder namenlos, dann muss ich ihn deprimieren. Das gleiche Beispiel, aber Klaudia hat ihr Steckbrief in "Seestern" geändert. Doch Tinder gibt mir mehr Anhaltspunkte. Zum Beispiel, wenn ich Facebook mag mit der betreffenden Personen, werden sie auch in meinem persönlichen Bereich gezeigt (passiert sehr oft).
Fall 3: Obwohl es nicht ungewöhnlich ist, einen Bekannten zu haben, passiert es nicht immer. Aber es ist normaler, dass sich die gleichen Ansichten über Facebook mögen. Also, wenn Sie einen eigenen Dateinamen (Klaudia) und ein gemeinsames Wie, z. B. Zeit Online haben, können Sie die folgende Abfrage formulieren: "Klaudia", Die Chance ist nicht klein, dass Sie den Benutzer rasch finden werden.
Schlussfolgerung: Bei Tinder sind Sie nicht anonyme Personen. In diesem Fall werde ich das nicht schreiben, weil ich es jetzt für völlig schlecht halte und würde empfehlen, Tinder nicht zu verwenden. Bei Tinder bist du nach der Privatsphäre. Für mich geht es bei der Post-Privatsphäre jedoch darum, dass sich die Menschen dessen bewußt sind. Es handelt sich bei der Post-Privacy-Bewegung nicht um eine Gruppe, die Menschen splitternackt machen will, sondern um die Aufmerksamkeit auf ihre Brutalität zu lenken.
Allerdings geht mit der Post-Privatsphäre auch ein bestimmtes Mass an gesellschaftlicher Steuerung einher. Hinweis: Wenn Sie Tinder als anonymes Programm verwenden möchten, sollten Sie ein gefälschtes Facebook-Profil nur für Tinder erstellen. Das Zunderkonzept ist nach wie vor großartig und wird es auch in Zukunft verwenden. Außerdem: Facebooks Graph Search sind die großen Daten der kleinen Menschen.